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Plesse besiegt Großenheidorn 25:21: Jubel über die ersten Punkte

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Macht sich krumm für die HSG: Plesses Beke Hartig (am Ball) zieht vor Großenheidorns Merle Rindfleisch (rechts) und Imke Hogrefe ab.
Macht sich krumm für die HSG: Plesses Beke Hartig (am Ball) zieht vor Großenheidorns Merle Rindfleisch (rechts) und Imke Hogrefe ab. © Hubert Jelinek/gsd

In der Handball-Oberliga der Frauen durfte die HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in Bovenden mit dem verdienten 25:21 (11:11) über den MTV Großenheidorn die ersten Pluszähler bejubeln.

Bovenden – Wie gegen Hannover traf das Burgenteam auf einen körperlich überlegenen Kontrahenten. Beke Hartig blieb zwei Mal im Block hängen, bevor sie erstmalig einnetzte. Ihr Team begann mit Unsicherheiten im Aufbau. Hannah Müller setzte mit einem Konter einen ersten Glanzpunkt. Beide Angriffsreihen hatten Mühe, Chancen zu kreieren. Bei Plesse versuchten es Julia Herale und Elisa Führ im Spiel Eins gegen Eins. Über Außen oder am Kreis setzte die HSG kaum Akzente. Das 6:6 nach 16 Minuten spiegelte das Geschehen treffend wieder. Glück hatte die Heimsieben, dass Großenheidorn zwei Konterchancen ausließ. Auch Julia Herale scheiterte freistehend an der MTV-Torfrau. Wechselnde Führungen, maximal ein Tor Vorsprung – dabei blieb es bis zur Pause.

Mit drei Paraden eröffnete die gut aufgelegte Nina Suchy den zweiten Durchgang. Per Gegenstoß gelang Lara Al-Najem-Herrig die erste Zwei-Tore-Führung ihres Teams (13:11/33.). Danach überstand die HSG eine Unterzahlsituation unbeschadet. Der Vorsprung blieb dank aufopferungsvoller Abwehrarbeit konstant, ehe die umtriebige Elisa Führ den Abstand mit ihrem Treffer zum 18:15 nach 47 Minuten erstmals auf drei Treffer vergrößerte.

Eine Vorentscheidung bedeutete dieser Umstand aber nicht. Die Gäste stemmten sich mit großem Einsatz gegen die erste Saisonniederlage. Plesse musste sich weiterhin fast ausnahmslos auf die Rückraumspielerinnen verlassen. Endgültig auf die Siegerstraße bog die HSG-Sieben erst in der 54. Minute ein. MTV-Torjägerin Imke Hogrefe setzte einen Siebenmeter über das Tor. Im Gegenzug erhöhte Lara Al-Najem-Herrig auf 21:17. Aktivposten Julia Herale legte nach. Dieses Polster reichte für die gefeierten ersten Zähler.

Ein Kompliment für die gesamte Mannschaft für ihr geschlossenes Auftreten hatte Joshua Schlüter parat, der nach kurzfristigen Ausfällen von Monja Begau und Laura Müller im Mittelblock improvisieren musste. „Das Spiel haben wir in der Deckung gewonnen. Die hat es dem MTV sehr schwer gemacht. Das im Training und Videostudium Erarbeitete wurde gut umgesetzt“, kommentierte Plesses Trainer.

Konzeptlos agierten die Unparteiischen Becker und Weil bei ihrer Unterscheidung zwischen Freiwurf und Siebenmeter. Vor allem Elisa Führ durfte sich bei vielen Griffen in ihren Wurfarm benachteiligt gefühlt haben.

HSG: Suchy, Tauber - H. Müller 2, Al Najem-Herrig 3, Popp, Herale 7/3, Schütze, Henne 2, Hemke 1, Bachmann, Jurkait, Pfotzer, Hartig 5/1, Führ 5.  (zys)

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