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Plesse Frauen als Außenseiter: Erfolgsdruck liegt bei den Wölfinnen

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Kraftvoll am Kreis: Plesses Hannah Müller (am Ball) zieht vor Großenheidorns Sophia Lodzig (rechts) und Chantal Witte konsequent ab.
Kraftvoll am Kreis: Plesses Hannah Müller (am Ball) zieht vor Großenheidorns Sophia Lodzig (rechts) und Chantal Witte konsequent ab. © Hubert Jelinek/gsd

In der Handball-Oberliga der Frauen erwartet die HSG Plesse-Hardenberg mit einem auskurierten Kader den Aufstiegsaspiranten VfL Wolfsburg.

Nörten/Bovenden – In der Handball-Oberliga der Frauen bekommt es die HSG Plesse-Hardenberg am Samstag mit dem VfL Wolfsburg zu tun. Der Anpfiff ist um 19.15 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg in Bovenden.

Die Gäste sind das einzige Team der Liga, das dem großen Meisterschaftsfavoriten aus Hannover auf den Fersen bleibt: Ebenso wie der Drittliga-Absteiger aus der Landeshauptstadt können die Wölfinnen nach sieben Begegnungen noch eine makellose Bilanz vorweisen und liegen auf Rang zwei des Klassements. Der VfL spielte in der abgelaufenen Spielzeit in Liga 3, war dort aber chancenlos. Mit nur drei Zählern aus 22 Partien bildete Wolfsburg das abgeschlagene Schlusslicht der Staffel C.

Nach einem harten Jahr hoffen die „Hurricanes“, wie sich Wolfsburgs Handballerinnen selbst nennen, auf eine sorgenfreie Saison. Mit Jens Röseler als Sportlichem Leiter und Christoph Geis als Trainer soll Ruhe einkehren. Nach dem glänzenden Start der Truppe um Torjägerin Fabienne Kohn, mit 71 Treffern die derzeit mit Abstand erfolgreichste Werferin der Liga, wird man die Zielsetzung vielleicht etwas nach oben korrigieren müssen.

Joshua Schlüter sieht sich mit seiner Truppe gegen eine „sehr gute Oberligamannschaft“ in der Außenseiterrolle. „Dementsprechend können wir aber auch befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren. Für uns ist es ein Bonusspiel“, sieht Plesses Trainer den Erfolgsdruck beim Gegner. Man müsse vor allem die erste und zweite Welle der Wolfsburgerinnen in den Griff bekommen, um die Partie offenzuhalten.

„Das ist die Aufgabe für Samstag. Mal schauen, was dabei am Ende herauskommt.“ Bei ihren bisherigen Auftritten trat der VfL vor allem in der ersten Halbzeit dominant auf.

Plesses Personalsituation hat sich derweil verbessert. Die meisten Krankheiten und Verletzungen sind auskuriert. „So kann ich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Wir werden mit einem fitten und auskurierten Kader an den Start gehen“, gibt sich Schlüter vor dem Härtetest gegen den Tabellenzweiten optimistisch.  

Von Andreas Schridde

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