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Plesse gegen Duderstadt: Spannendes Derby zum Rückrunden-Start

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Unbedrängt zieht Duderstadts Nikolas Grolig (am Ball) neben Plesses Eric Seibt (links) aufs HSG-Tor ab. So unbehelligt will die HSG die Jahner nicht erneut werfen lassen.
Unbedrängt zieht Duderstadts Nikolas Grolig (am Ball) neben Plesses Eric Seibt (links) aufs HSG-Tor ab. So unbehelligt will die HSG die Jahner nicht erneut werfen lassen. © Hubert Jelinek/gsd

Mit dem Südniedersachsen-Derby gegen den TV Jahn Duderstadt gehen am Samstag ab 19.15 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg in die Rückrunde. Im Hinspiel trennten die beiden Kontrahenten sich 25:25-Unentschieden.

Bovenden/Duderstadt – Und auch für Samstag erwartet HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe „ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Tagesform den Ausschlag geben dürfte“. Duderstadt stelle zwar ein routinierteres Team als seine junge Mannschaft, die ihrerseits aber eine hohe mannschaftliche Geschlossenheit in die Waagschale werfen könne: „So haben wir im Hinspiel aus dem 9:16-Rückstand zur Pause beinahe noch einen Sieg gemacht. Leider haben wir damals unsere 24:23-Führung eineinhalb Minuten vor Schluss nicht über die Zeit bringen können.“

Die Eichsfelder, die am Samstag erst ihr fünftes Auswärtsspiel dieser Saison bestreiten, kommen mit der Empfehlung von 4:4 Auswärtspunkten (zwei 29:25-Siege in Barsinghausen und in Lehrte). Sie treffen auf einen Gastgeber, der in fünf Heimspielen fünf Punkte liegen ließ, wobei die 22:26-Heimniederlage gegen Helmstedt und das 35:35-Remis gegen Börde unter die Rubrik „besonders ärgerlich“ fielen. Ansonsten sieht Böning-Grebe nämlich seine Mannschaft „voll im Soll“.

Die gesundheitlich angeschlagenen Christopher Barth, Jan Crazius, Alexander von Consbruch und Tom Winkelmann sowie Luke Meyners und Eric Seibt weisen momentan noch Trainingsrückstände auf, sodass sich wohl erst am Freitag entscheiden wird, wer am Samstag im 14er-Kader steht.

.  Beim TV Jahn hat man auf die beiden Coronafälle Ende der vergangenen Woche, die inzwischen negativ getestet wurden, reagiert. „Wir haben die Testfrequenz noch weiter erhöht – auch vor dem Training“, sagte Trainer Marcus Wuttke. Gegen die HSG könne er auf sein komplettes Team zurückgreifen.

Und zur sportlichen Lage: „Tabellarisch sind wir die bessere Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen. Aber Derby ist eben Derby.“

Acht Wochen sind auch die Eichsfelder inzwischen ohne Spiel. „Da ist die Frage, wie wir da wieder in einen Rhythmus kommen. Wie kommen wir damit klar?“, fragt Wuttke. „Aber die Jungs sind heiß, wir haben eine sehr gute Stimmung und Intensität.“

Großen Respekt hat der Duderstädter Coach vor dem HSGer Felix Funke. „Er spielt auf mehreren Positionen gut.“ Zudem dürfe man die HSG-Torhüter „nicht stark werfen“.  (eko/haz-gsd)

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