Handball-Oberliga Männer

Plesse-Männer 22:26 - Herber Rückschlag fürs Burgenteam

Mit vier Toren zählte Tom Winkelmann (am Ball gegen Helmstedts Sven Vogel) zu den erfolgreicheren Schützen des Burgenteams. Nur Felix Funke (Mitte) traf öfter und Sebastian Herrig (links) genau so oft.
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Mit vier Toren zählte Tom Winkelmann (am Ball gegen Helmstedts Sven Vogel) zu den erfolgreicheren Schützen des Burgenteams. Nur Felix Funke (Mitte) traf öfter und Sebastian Herrig (links) genau so oft.

Eigentlich hatten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg den ersten Saisonsieg - vor 14 Tagen 32:29 über den TSV Burgdorf III - am Samstag im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht HF Helmstedt/Büttenstedt „vergolden“ wollen - es wurde nichts daraus.

Bovenden – Nach einer indiskutablen Vorstellung unterlagen die Burgenhandballer den Handballfreunden mit 22:26 (11:11). HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe nach dem Abpfiff: „Das war unser bisher schlechtestes Saisonspiel. Wir haben auch in der Höhe völlig zu Recht verloren.“

Dabei hatte die Partie sich gut angelassen: Nach nur vier Minuten führten die Hausherren 4:1 und schienen auf dem besten Weg, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dann aber riss der Spielfaden komplett: In der Viertelstunde nach dem erfolgreichen Auftakt traf die HSG nur noch zwei Mal, während die immer sicherer werdenden Gäste mit neun Toren zum 6:10 (21. Minute) an den Burgenhandballern vorbeizogen. Dasselbe „Kunststück“ gelang den Handballfreunden auch nach dem Wechsel: Zwischen der 30. Minute (11:11) und der 48. Minute (14:22) setzte Helmstedt sich nun sogar auf acht Tore ab. Für die HSG war es der höchste Rückstand. Zu dem kam es auch, weil die HSGer n dieser Phase acht Minuten lang (34. - 42.) ohne jeden Treffer blieben.

Da halfen dann der geglückte Auftakt (4:1; s.o.), der gelungene Zwischenspurt (vom 6:10 zum 11:11) und der - gegen ein nun allerdings lässiger werdenden Gast - unverzagte Schlussspurt (vom 14:22 zum 19:23/56.) nur wenig.

Böning-Grebe benannte drei Hauptgründe für diese äußerst ärgerliche Niederlage: „Wir haben weder an unserem noch am gegnerischen Kreis richtig in die Zweikämpfe gefunden. Uns sind viel zu viele technische Fehler unterlaufen. Und die Mannschaft harmonierte nicht ausreichend, weil zu viele von denen, die in der Woche beim Training waren, am Samstag gefehlt haben, und einige von denen, die am Samstag spielen mussten, noch Trainingsrückstände aufwiesen.“ Mit Christopher Barth, Marvin Heidig, Sören Schäfer und Tomislav Zidar fehlten gleich vier Stammkräfte, mit Jonas Arndt und Lukas Herale kehrten zwei Spieler aus einer längeren Verletzungspause erst am Samstag zurück ins Team.

Während man - bei allem Bemühen - keinem Feldspieler bescheinigen kann, dass er am Samstag Normalform oder gar mehr gebracht hätte, darf man die beiden Torhüter herausheben, die ihrem Team zum Rückhalt wurden: Torben Streich wehrte bis zur Pause acht Würfe ab, und Marvin Kubanek überbot das noch: Neben acht abgewehrten Würfen entschärfte er auch noch zwei Siebenmeter.

HSG Plesse-Hardenberg: Kubanek, Streich - Schlüter 3, Seibt 1, Herale, Crazius 3, Herrig 4, Meiners 1, Funke 6, Lange, Winkelmann 4, von Consbruch.

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