1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Plesse-Männer 28:32 gegen Alfeld: Burgenteam läuft hinterher

Erstellt:

Kommentare

Nicht zu halten: Plesses Joshua Felix Schlüter erzielt einen seiner sechs Treffer und lässt sich auch nicht von der Alfelder Defensive daran hindern.
Nicht zu halten: Plesses Joshua Felix Schlüter erzielt einen seiner sechs Treffer und lässt sich auch nicht von der Alfelder Defensive daran hindern. © Hubert Jelinek/gsd

Nach der 28:32 (15:16)-Heimniederlage gegen den Oberliga-Aufsteiger SV Alfeld rangieren die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg wieder auf einem Abstiegsplatz.

Bovenden – Zwei Dinge sind wirklich ärgerlich an dieser Niederlage: Sie tat zum einen nicht Not, und sie kostete zum anderen das Burgenteam – auf noch nicht absehbare Zeit – das Mitwirken Felix Funkes.

Der Rückraumspieler schied sechs Minuten vor dem Abpfiff mit einer Fingerverletzung aus, die erst unter der Woche genauer untersucht werden wird.

Beide Mannschaften legten vom Anpfiff weg ein hohes Tempo vor. Dass die Torquote anfangs dennoch im Rahmen blieb (sechs Tore in den ersten zehn Minuten) lag vor allem an den beiden überragenden Schlussleuten: Torben Streich bei den Hausherren und Mirco Hübener beim Gast. Streich meisterte in 60 Minuten ein Dutzend schwerster Würfe, darunter auch drei Siebenmeter! Hübener stand seinem Gegenüber absolut in nichts nach, auch wenn es bei ihm „nur“ zwei Siebenmeter waren, die er parierte.

Die Partie entwickelte sich in Wellen: Dem 0:2-Rückstand zum Auftakt folgte die 3:2-Führung (8. Minute); dem 8:11 (22.) eine 13:12-Führung (26.). Nach der Pause setzte sich der Gast von der ein-Tore-Führung (16:15 aus SV-Sicht) erstmals auf fünf Tore ab (17:22/42.). Von da an gelang es den Hausherren immer nur noch, den Rückstand zu verkürzen: auf 20:22 (45.) oder – nach 22:27-Rückstand (52.) – auf 25:27 (56.). Vom Schlussspurt des Aufsteigers (26:32/59.) erholte die HSG sich nicht mehr.

Wenn es eine Phase gibt, in der die Hausherren diese Partie verloren haben, dann die ersten zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff: Es dauerte acht Minuten, bis Jan Crazius der erste HSG-Treffer im zweiten Durchgang gelang. In dieser Sendepause legte der Gast Tor um Tor den Grundstein für seinen Sieg, den er allerdings erst in der Schlussphase wirklich unter Dach und Fach brachte.

In einer Partie, die mit ihrem Tempo und mit der Kampfkraft beider Parteien Werbung für den Hallenhandball war, entschied das ausgefeiltere Wurfrepertoire zugunsten des Gastes. Vor allem Rechtsaußen Sören Lange (sechs Feldtore) und der linke Rückraumspieler Fynn Wiebe (8/1) waren nur schwer zu bremsen.

Für die HSG kommt noch hinzu, dass sie – neben dem starken Hübener – noch einen weiteren „Gegner“ hatte: Allein fünf Mal nagelten die Hausherren den Ball an Latte oder Pfosten!

HSG Plesse-Hardenberg: Wigger, Streich - von Consbruch, Schlüter 6, Lange, Sültmann, Springer, J. Crazius 4, Funke 6, Herrig 6, Büttner, Seibt 1, Weber, Nörtemann 5/3.  (Edzard Korte)

Auch interessant

Kommentare