Handball-Oberliga Frauen

Plesse, Rosdorf, Geismar verlieren: Herbe Pleiten für Regions-Trio

Vier Mal bei der HSG Heidmark erfolgreich: Rosdorfs Neele Diek hat am Kreis freie Bahn. Eine Szene aus dem Derby gegen den MTV Geismar. Rechts Kira Stiens.
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Vier Mal bei der HSG Heidmark erfolgreich: Rosdorfs Neele Diek hat am Kreis freie Bahn. Eine Szene aus dem Derby gegen den MTV Geismar. Rechts Kira Stiens.

Mit den Oberliga-Handballerinnen von Plesse, Rosdorf und Geismar ist weiterhin wenig bis nichts los. Alle drei Teams kassierten Auswärts-Niederlagen, Rosdorf und Geismar sogar wieder hohe Pleiten.

SV Altencelle - HSG Plesse-Hardenberg 29:25 (17:11). „Wir haben gut ins Spiel gefunden und konnten die ersten 20 Minuten offen gestalten“, berichtete Julia Herale, die den erkrankten Trainer Lennart Versemann vertrat. Dann sah die verletzte Spielmacherin aber eine „Mega Schwächephase“ ihres Teams. „Wir waren ideenlos und haben viele Bälle hergegeben, die Altencelle zu Gegenstößen genutzt hat.“ Der HSG gelang erneut ein guter Start in Durchgang zwei. Über 16:19 kämpfte man sich auf 22:23 (47.) heran. Im Angriff war nun eine deutliche Struktur erkennbar. Die herausgespielten Chancen wurden endlich auch genutzt. In der Deckung wurde richtig gut zusammengearbeitet. Es wurde um jeden Ball gekämpft. „Leider konnten wir das nicht bis zum Spielende so durchziehen. Es schlichen sich wieder vermehrt Fehler ein“, haderte Herale mit der Schlussphase. Die nutzte der Kontrahent, um sich die beiden Punkte zu sichern.

HSG: Merz, Suchy - Jurkait 3, Hemke 4, Al Najem, Henne 2, Popp 4/1, Hartig 8, Seckelmann 1, Schütze 1, Pfotzer 1, Stielow 1.

TV Oyten II - MTV Geismar 36:18 (17:11)). Schlusslicht Geismar kassierte die siebte dicke Klatsche, war mit nur acht Feldspielerinnen angereist – davon zwei aus der zweiten Mannschaft, eine aus der dritten. So war die Übermacht von Oyten natürlich nicht zu stoppen. Ricarda Reinholz gelang zwar beim 4:3 (6.) sogar die Führung der Gäste, doch von da an ging’s bergab. Geismar kam auch mit dem Kleber nicht zurecht, ließ etliche Chancen liegen. „Jeder Fehler von uns wurde bestraft“, sagte Trainer Yunus Boyraz. „Wir hatten keine Chance.“

MTV Geismar: Cornelsen, Hartlieb - Kühn, Krüger 3, Reinholz 6 (3/4), Stöver 2, Schwarz, A. Habermann 6, Schweiker 1, Coordes.

HSG Heidmark - MTV Rosdorf 42:23 (25:15). MTV-Trainer Sascha Heiligenstadt war nach dem erneuten Debakel mächtig angefressen: „Wir sind emotionslos, spielen keine Abwehr, und es finden keine Absprachen statt.“ Nur einige wenige von vielen Kritikpunkten, die er massiv kritisiert. nach zwölf Minuten lag Rosdorf schon 4:10 hinten und es ging weiter abwärts. Zur Halbzeit war das Match beim 15:25 schon längst entschieden. Im Angriff sprach Heiligenstadt seinem Team das Handball-Einmaleins ab. Der Trainer: „Stand-Handball von 1960! Eins-gegen-Eins-Aktionen sind eher Raritäten. Handball fängt im Kopf an.“ Fromm und Ulrich aus der „Zweiten“ machten ihre Sache gut. Zudem zeigte sich: Amrei Gutenberg ist unverzichtbar für das Team.

MTV Rosdorf: Linze, Schlote - Keppler 1, Amrei Gutenberg 7 (1/2), Neidhardt 3, Apel 2, Gerke 1, Cramer 2, Wedemeier 1, Kehler 1,  Ulrich 1, Diek 4, Fromm. (zys/gsd)

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