1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Plesse unterliegt Duderstadt 26:28 - Burgenteam jetzt Schlusslicht

Erstellt:

Kommentare

Hart angegangen: Plesses Felix Funke (gelb) versucht, sich trotz harten Einsatzes seines Duderstädter Gegenspielers Nikolas Grolig, durchzusetzen. Am Ende hatte Funke vier Tore geworfen.
Hart angegangen: Plesses Felix Funke (gelb) versucht, sich trotz harten Einsatzes seines Duderstädter Gegenspielers Nikolas Grolig, durchzusetzen. Am Ende hatte Funke vier Tore geworfen. © A.T. da Silva/GSD

Aus den ersehnten ersten Punkten wurde es nichts: Die HSG Plesse-Hardenberg unterlag in einem umkämpften Südniedersachsenderby dem TV Jahn Duderstadt mit 26:28 (12:15).

Bovenden – Da zeitgleich der TSV Burgdorf III seine ersten Saisonpunkte einfuhr (35:32 über den Drittliga-Absteiger Bissendorf-Holte!), bekam das Burgenteam die „Rote Laterne“ der Oberliga-Tabelle in die Hand gedrückt.

Vor gut 250 Zuschauern, darunter eine hörbare Abordnung aus dem Eichsfeld, waren beide Teams vom Anpfiff weg hellwach bei der Sache. Ein Abtasten gab es erst gar nicht. Den besseren Start erwischten dabei die Gäste, die nach acht Minuten 5:2 führten. Die Hausherren ließen sich davon aber nicht schocken, glichen beim 6:6 (13. Minute) erstmals aus und zogen dann zum 12:9 (24.) an den Jahnern vorbei.

Danach aber gab es einen nur schwer zu erklärenden Bruch im HSG-Spiel. Das 12:11 (24.) war die letzte HSG-Führung in diesen 60 Minuten. Duderstadt zog anschließend auf 16:12 davon (31.) und war - selbst wenn die Gastgeber immer wieder mal bis auf ein Tor dran waren (vom 17:18/37. Bis zum 20:21/46. fielen die Tore umschichtig) - nicht mehr einzufangen.

Die Vorentscheidung fiel, als der TV Jahn aus seiner 21:20-Führung einen drei-Tore-Vorsprung machte (23:20/49.). Zwar kämpfte das Burgenteam sich noch einmal heran (25:26/55.), doch Jahn konterte - während einer Zeitstrafe gegen Jan Crazius - mit zwei Toren zum 25:28 (58.) und die Partie war gelaufen.

Für die Frage, warum das Burgenteam am Ende - trotz einer ansprechenden Leistung - einmal mehr mit leeren Händen dastand, bieten sich vor allem zwei Antworten an: Zum einen hat die Saisonvorbereitung, die ja im Grunde immer noch andauert, unter dem erheblichen Verletzungspech arg gelitten (am schnellen und passsicheren Spiel der Duderstädter war zu sehen, wie wichtig eingeübte Abläufe für den Erfolg sind); zum anderen gab es einen Unterschied auf der Torhüter-Position: Während bei Lasse Wigger Licht und Schatten wechselten (starke Paraden einerseits, eigentlich haltbare Würfe andererseits), präsentierten sich die Duderstädter Schlussleute Julian Krüger und Paul Koch in Gala-Form. Hier sah denn auch Jahn-Trainer Marcus Wuttke das spielentscheidende Plus für seine Sieben. HSG-Coach Patrick Schäfer zu der als bitter empfundenen Niederlage: „Da müssen wir jetzt als Mannschaft durch.“

HSG: Wigger, Streich - Weber, Nörtemann 2, Crazius 2, Hinz, Springer 6, Sültmann 3, Lange 2, Büttner 2/2, Seibt, Herrig 5, v. Consbruch, Funke 4.

TV Jahn: Krüger, Koch - N. Grolig 2, Frölich 1, König 5, Eidukonis 6, Deppe 2/2, Kesilis, E. Kreitz 4, Mitrovic, Knezic 4, Burgdorf 4.

Das Spiel der HSG-Frauen gegen Peine wurde wegen personeller Probleme bei den Gastgeberinnen abgesagt und in den November verlegt..

(Edzard Korte)

Auch interessant

Kommentare