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Plesser Burgfrauen unterliegen 26:27 - Überraschung war möglich

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Einer ihrer sieben Treffer: Plesses Beke Hartig hat sich am gegnerischen Kreis durchgesetzt. Da kann Wolfsburgs Abwehr nur staunend zuschauen.
Einer ihrer sieben Treffer: Plesses Beke Hartig hat sich am gegnerischen Kreis durchgesetzt. Da kann Wolfsburgs Abwehr nur staunend zuschauen. © A.T. da Silva/gsd

Nur um ein Haar schrammten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in der Sporthalle am Wurzelbruchweg an einem Überraschungserfolg vorbei.

Bovenden – Nach weitgehend ausgeglichener Partie unterlagen sie den nach wie vor verlustpunkt-freien Wolfsburgerinnen nur mit 26:27 (11:13).

Diese Niederlage „verdanken“ die Burgen-Handballerinnen vor allem ihrer schwächsten Phase, als sie von 5:4 (16. Minute) auf 6:9 (23.) zurückfielen. Zwar eroberten sie sich noch einmal ein-Tore-Führungen – vom 15:14 (36.) bis zum 16:15 (39.) –, doch nach dem 17:20 (45.) reichte es nur noch zu Ausgleichstreffern: Vom 21:21 (49.) bis zum 24:24 (56.) fielen die Tore umschichtig, ehe dann Ester Tauker (24:25/56.) und Lena Witzke (24:26/57.) der am Ende entscheidende Doppelschlag gelang.

HSG-Trainer Patrick Schäfer zollte seiner Mannschaft dennoch ein dickes Lob: „Das war ein guter Auftritt von uns. Es ist uns, so wie wir uns das vorgenommen hatten, gelungen, das Wolfsburger Tempospiel zu unterbinden.“ Wenn es etwas zu bemängeln gebe, dann nur „dass wir vor der Pause die technischen Fehler der Wolfsburgerinnen nicht konsequent genug genutzt haben“. Schäfers Gegenüber, VfL-Trainer Christoph Geis, sagte nach dem Abpfiff: „Wir haben schon vorher gewusst, dass das hier in Bovenden ein hartes Stück Arbeit für uns wird. Wir hätten uns das leichter machen können, wenn wir unsere Chancen vor der Pause konsequenter genutzt hätten. Am Ende haben wir diesen Sieg unserer guten Abwehrleistung zu verdanken.“

Tatsächlich hatten die HSG-Werferinnen – neben der Tatsache, dass der Feldunparteiische sie vor der Pause mehrfach durch angezeigtes Zeitspiel unter Abschlussdruck setzte – Probleme, die 6-0-Abwehr der Gäste zu überwinden. Immer wieder gab es beim Versuch, eine Mitspielerin in Wurfposition zu bringen, ebenso Ballverluste wie bei den Würfen aus der zweiten Reihe, die nicht selten in den Armen der Abwehrspielerinnen hängen blieben oder aber zur Beute der gut aufgelegten Schlussfrau Maike Tornow wurden.

Auf der anderen Seite stand HSG-Torhüterin Nina Suchy mit einem Dutzend sehenswerter Paraden der Wolfsburgerin in Nichts nach.

HSG: Suchy, Merz - Hemke 2, Al Najem-Herrig 3, Führ 4, Henne 1, Popp 1, Hartig 7/2, Begau, Bachmann 2, Schütze 1, Müller H. 2, Pfotzer 1, Herale 2. (Edzard Korte)

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