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Rewe Juniorcup: Wieder Budenzauber in der Lokhalle

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Finale 2020: Fulhams Jean-Pierre Tiehi (rechts) gegen den zweifachen Mainzer Torschützen Luis Jakobi. Mainz 05 gewann mit 3:1 und will auch in diesem Jahr den Cup verteidigen. Der FC Fulham ist auch wieder dabei.
Finale 2020: Fulhams Jean-Pierre Tiehi (rechts) gegen den zweifachen Mainzer Torschützen Luis Jakobi. Mainz 05 gewann mit 3:1 und will auch in diesem Jahr den Cup verteidigen. Der FC Fulham ist auch wieder dabei. © Hubert Jelinek/gsd

Auch in Göttingen geht der „Budenzauber“ wieder los! Vom 5. bis 8. Januar 2023 wird wieder Europas größtes Hallenfußballturnier für U 19-Junioren ausgetragen, das jetzt erstmals unter dem Namen REWE JUNIORCUP firmiert.

Göttingen – Zwei Jahre musste dieses einzigartige Event wegen der Corona-Pandemie ausfallen – umso heißer sind jetzt alle auf die 32. Auflage.

„Es ist sehr schwierig nach so langer Zeit, wieder alle Puzzleteile zusammenzufügen“, sagt Lutz Renneberg, der das beliebte Turnier zusammen mit seinem Mitstreiter Holger Jortzik in der FEST GmbH organisiert und veranstaltet. „Man muss viel kommunizieren, wir haben schließlich auch neue Sponsoren-Partner. Außerdem gilt es, die Dinge mit Tickets zu lösen. Das war alles deutlich mehr aufwändig“, beschreibt Renneberg als langjähriger Turnierchef die immensen Vorarbeiten.

„Es ist sehr schwierig nach so langer Zeit, wieder alle Puzzleteile zusammenzufügen“

Turnier-Chef Lutz Renneberg

Die vier Veranstaltungstage sind fast ausverkauft, es gibt nur noch einige wenige Stehplatzkarten. Knapp 2800 Plätze pro Tag stehen auf den Tribünen im Göttinger Industrie-Denkmal Lokhalle zur Verfügung. Mehr als 10 000 Zuschauer sind also garantiert. Gespielt wird auf einem neu angeschafften Kunstrasen, der mit Herrichtung und späterer Lagerung rund 150 000 Euro kostet, die von der Kommune teilweise bezuschusst wurden. Apropos Geld: Für den Sieger des Turniers gibt es nur eine relativ bescheidene Prämie von 500 Euro – das Renommee, an diesem Turnier teilzunehmen, wiegt viel höher.

Denn selbst so bekannte deutsche Nationalspieler wie FC Bayern-Torwart Manuel Neuer, Leroy Sané, Benedikt Höwedes, Mesut Özil oder niederländische Auswahlspieler wie Patrick Kluivert, Clarence Seedorf oder Edgar Davids, um nur sehr wenige zu nennen, gaben einst ihr Stelldichein in der Göttinger Lokhalle. Was aus ihnen wurde, ist bekannt. So war auch die südniedersächsische Uni-Stadt ein kleiner Teil ihres Sprungbretts in höchste Fußball-Höhen.

Prominent und exklusiv sind nicht nur die Spielernamen, sondern auch die Namen der Klubs, die beim Cup dabei gewesen sind bzw. sein werden. Bayern München, Schalke, Dortmund, Bremen, Freiburg, Mainz, Wolfsburg, Hannover, Braunschweig – auch hier ist es nur eine Auswahl an inländischen Vereinen, die das Turnier bereicherten. Und die Liste ausländischer Teams ist ebenso beachtlich: Manchester United, Austria Wien, die Kopenhagener Klubs Bröndby und FC, Sparta Prag, FC Fulham, Ajax Amsterdam – diese Prominenz kann sich sehen lassen. Bei der 32. Auflage sind von den Internationalen wieder „ManU“, FC Fulham (beide England), AZ Alkmaar (Holland), Austria Wien (Österreich) und der FC Brügge (Belgien) vertreten.

Der Reiz des Events ist von den Veranstaltern clever geplant: Neben den fünf ausländischen Teams, den fünf Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt, Titelverteidiger FSV Mainz 05 sowie Turnier-Debütant 1. FC Union Berlin, den Zweitligisten Hannover 96 und Eintracht Braunschweig sorgen im 28er-Feld die 16 regionalen und lokalen Mannschaften und deren leidenschaftliche Fans auf den Rängen für gute Stimmung und eben eine volle Halle. Aus der Phalanx der „Underdogs“ ragen mit den Junioren-Vertretungen der Landesligisten Göttingen 05 und Eintracht Northeim zwei Klubs heraus. Ein Novum: Erstmals sind auch mehrere junge Fußballerinnen in diversen Mannschaften dabei.

Los geht es am Donnerstag um 17 Uhr – das Endspiel des Turniers ist am Sonntag, den 8. Januar, am späten Nachmittag um 16.45 Uhr terminiert. (haz/gsd-nh)

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