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SC Hainberg erzittert sich 0:0 gegen Vahdet Braunschweig

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Von: Andreas Arens

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Intensives Spiel auf dem Hainberg: Stürmer Lukas Lukas (links) erkämpfte sich mit dem SC ein 0:0 gegen Vahdet Braunschweig (rechts Maid Mulic).
Intensives Spiel auf dem Hainberg: Stürmer Lukas Lukas (links) erkämpfte sich mit dem SC ein 0:0 gegen Vahdet Braunschweig (rechts Maid Mulic). © Hubert Jelinek/gsd

Der SC Hainberg hat sich mit dem 0:0 gegen Vahdet Braunschweig den dritten Punkt in der Fußball-Landesliga erkämpft.

Göttingen – Ein fußballerisch schwaches, aber emotional sehr heiß geführtes Landesliga-Spiel – vor allem von den Gästen – bekamen die Zuschauen am Sonntagnachmittag am Hainberg geboten. Mit dem 0:0 gegen Vahdet Braunschweig konnte sich der gastgebende SC Hainberg am Ende glücklich schätzen, obwohl er lange Zeit die besseren Chancen hatte.

Richtig zur Sache ging es bei strahlendem Sonnenschein vor allem nach Schlusspfiff, als Tumulte an der Seitenlinie entstanden. Der zuvor schon oft und lautstark kritisierte Schiedsrichter und sein Gespann waren schon schnellen Schrittes auf dem Weg zurück in die Kabine, während sich einige Spieler und Betreuer offenbar unschöne Worte zuwarfen.

Zuvor hatte Hainberg den Punkt in einem Herzschlagfinale über die Zeit gerettet. Obwohl ein Mann mehr auf dem Feld – allerdings auch nur noch zu zehnt – waren die Gastgeber in der Nachspielzeit mächtig ins Schwimmen geraten, Vahdet hatte nun seine besten Chancen. In der 97. Minute traf der Ball mit voller Wucht das Hainberger Gebälk, in der 98. Minute zappelte der Ball im Netz – Jubel bei den Gästen Entsetzen bei den Hausherren. Aber nur kurz – es war Abseits und Schluss. Nun waren die Braunschweiger entsetzt und erzürnt. Schon zuvor war Vahdet durch ständige Undiszipliniertheiten aufgefallen, zwei Spieler waren vom Platz geflogen.

Die Gastgeber waren lange ruhig geblieben, hatten insbesondere in den Viertstunden vor und nach der Halbzeit einige Chancen und waren drauf und dran, den ersten Saisonsieg ins Visier zu nehmen. Mohamed Taboure (37.), Daniel Petzke (42.) und Jonathan Oberheim per Fernschuss (55.) hatten die besten Möglichkeiten für den SC. Doch irgendwann ließen sich die Hainberger von der Hektik anstecken. Nachdem sich Kevin Eckermann zu einer Tätlichkeit hatte hinreißen lassen, war ein deutlicher Bruch im Spiel gegen nur noch neun Braunschweiger zu spüren. Und so waren die Gastgeber am Ende zufrieden mit dem einen Punkt – dem dritten der Saison mit dem dritten 0:0.

SC Hainberg: Kinzel – Könen (66. Wendt), Hamza, Eckermann, Oberheim – Fiedler, Taboure, Jandt, Jungnitz (46. Marks) – Lukas, Petzke.

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