Handball-Oberliga

Böning-Grebe coacht HSG Plesse erneut, Pogadl und Sültmann wechseln zum NHC

„Aufstieg“ in die 3. Liga: Raffael Pogadl (links, gegen Duderstadts Chris Osei-Bonsu) verlässt die HSG Plesse-Hardenberg und wechselt zum Northeimer HC.
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„Aufstieg“ in die 3. Liga: Raffael Pogadl (links, gegen Duderstadts Chris Osei-Bonsu) verlässt die HSG Plesse-Hardenberg und wechselt zum Northeimer HC.

Der neue war schon mal der alte: Dietmar Böning-Grebe wird als Trainer des Handballoberligisten HSG Plesse-Hardenberg zum Nachfolger seines Nachfolgers.

Bovenden/Nörten –Artur Mikolajczyck, bis in den Februar Trainer der Männer-Oberliga-Mannschaft, hatte er sein Amt mit dem Saison-Abbruch niedergelegt. Den Nachfolger fanden die Burgen-Handballer die Lösung in den eigenen Reihen.

Der HSG-Vorsitzende Robert Heidhues sagte: „Wir konnten Dietmar überzeugen, die Mannschaft, die er 2016 in die Oberliga geführt hatte, noch einmal zu übernehmen.“ Böning-Grebe freut sich auf das Amt: „Ich habe nach reiflicher Überlegung zugesagt, weil der Kader viel Potenzial hat. Er ist eine gelungene Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern, mit der man vernünftig arbeiten kann. Mein Ziel ist es, die Mannschaft zu entwickeln. Das ist mir wichtiger, als Titel zu holen oder den Abstieg zu verhindern.“

Übernimmt ein weiteres Mal die Männer der HSG Plesse-Hardenberg: Dietmar Böning-Grebe.

Böning-Grebe tritt kein leichtes Amt an: Der von seinem Vorgänger eingeleitete – und fast schon abgeschlossene – Neuaufbau eines konkurrenzfähigen Oberliga-Teams erlitt jetzt nämlich zwei herbe Rückschläge: Mit Raffael Pogadl und Malte Sültmann verlassen zwei absolute Leistungsträger den Oberligisten. Beide, so teilte die HSG mit, schließen sich zur neuen Saison (2021/22) dem Drittligisten Northeimer HC an. Neben diesen beiden muss Böning-Grebe für die kommende Spielzeit auch noch auf den letztjährigen Neuzugang Jannik Breitmeyer verzichten. Der Kreisläufer verlässt die HSG, weil er sich beruflich verändert hat.

Immerhin kann Böning-Grebe auch auf drei Zugänge bauen: Neben den bereits vermeldeten Tomislav Zadar (für den Rückraum) und Torhüter Pascal Steinhop hat sich nun auch der am Kreis beheimatete Zweimeter-Mann Christoph Barth dem Burgenteam angeschlossen.

Handlungsbedarf besteht noch auf der Linksaußen-Position im Speziellen und für die linke Seite im Allgemeinen, denn mit Sültmann und Pogadl verliert die HSG auf dieser Seite ein enormes Offensiv-Potenzial. Der vorwiegend über den linken Rückraum kommende 20-jährige Hanauer Pogadl führte sich in seiner ersten HSG-Saison (2019/20) mit 91/4 Treffern sofort als „Shooter“ ein. In den beiden einzigen Punktspielen 20/21 traf er schon wieder sieben Mal. Sültmann, der im Sommer 2017 vom VfL Wittingen zum Burgenteam gewechselt war und in bisher 66 Punktspielen für die HSG 250/54 Tore erzielte, hatte sich rasch zu einem Führungsspieler im HSG-Kader entwickelt. Wann immer es nötig war, übernahm der Linksaußen Verantwortung, ging vorweg und riss andere mit. Beide werden dem Burgenteam fehlen. Und von beiden ist anzunehmen, dass sie sich in Northeim auch eine Ebene höher durchsetzen können und werden.  zdz

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