Fußball

SG Lenglern: Trainer Worbs muss neue Einheit formen

Die Neuzugänge der SG Lenglern zur Saison 2021/2022: Von links Trainer Christopher Worbs, Linus Szagun, Milo Apel, Aron Döhne, Joschua Fritsch, Angelo Siebert.
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Die Neuzugänge der SG Lenglern zur Saison 2021/2022: Von links Trainer Christopher Worbs, Linus Szagun, Milo Apel, Aron Döhne, Joschua Fritsch, Angelo Siebert.

Nach fast zwölf Monaten Zwangspause müssen in diesem Sommer bei den Amateuren alle Fußballteams erst einmal ihr Zusammenspiel wieder aufpolieren.

Göttingen – Beim Bezirksligisten SG Lenglern gibt es außer der Pandemie noch einen zweiten Grund dafür: Neben dem gesamten Trainerstab des Vorjahres – Thomas Hellmich, Florian Wagenknecht und Tobias Vogel gingen nach dem Saisonende – haben seit dem Jahreswechsel fünf Spieler den Verein verlassen.

Und sieben Neue kamen.

Aus diesen Neuzugängen und den verbliebenen 16 Akteuren muss Neu-Trainer Christopher Worbs bis zum Bezirkspokal (15. August gegen Landesligist Göttingen 05), spätestens bis zum Saisonanstoß (22. August, 15 Uhr, Heimspiel gegen den TSV Groß Schneen) eine Einheit geformt haben, die in der Lage sein wird, das vorsichtig formulierte (erste) Saisonziel zu verwirklichen: In der Hinrunde wenigstens Platz drei zu erreichen und so den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern.

Gegner der Lenglerner sind in der Vorrundengruppe B die SG Dassel, der FC Grone, der TSV Groß Schneen, der FC Northeim U 23 und die SG Rehbachtal.

Für die Verfolgung des ausgegebenen (und durchaus machbaren) Saisonzieles bescheinigt der gebürtige Dransfelder, der sein Handwerk beim Dransfelder SC lernte und zuletzt die U 19 von Eintracht Northeim trainierte, dem vorgefundenen, 23-köpfigen Kader, „eine gute Mischung aus Routine (fünf Spieler sind älter als 30) und jugendlichem Schwung“ (16 Spieler sind 23 oder jünger). Die Trainingsbeteiligung von 80 bis 90 Prozent zeige ihm, dass seine Spieler schon aus sich selber heraus die Motivation für eine erfolgreiche Saison entwickeln und ins Spiel mitnehmen: „Die Mannschaft weiß, was sie leisten kann, und hat das in den bisherigen Tests – 6:1 über Mengershausen, 7:0 über Denkershausen/ Lagershausen und 3:3 gegen den hannoverschen Bezirksligisten Mühlenberger SV – auch bewiesen.“ Das 1:2 gegen den Eichsfelder Kreisligisten TSV Nesselröden sei dann ein Dämpfer zur rechten Zeit gewesen: „Nur wenn wir die Konzentration hochhalten, werden wir auch erfolgreich sein.“

Worbs bevorzugt bei Ballbesitz ein 4-3-3, bei dem die Mittelfeldreihe zwei „Sechser“ und einen „Achter“ aufweist, wobei er diese Positionen wechselnd besetzt sehen will. Bei Ballverlust sei es vordringlich, das Leder so rasch wie möglich zurückzuerobern und umgehend den nächsten Angriff zu starten: „Ich liebe den Angriffsfußball, der ohne Schnörkel das gegnerische Tor berennt“, setzt der neue Coach eindeutig auf Offensive.

Für die Defensive sorgt eine Viererkette, deren zwei Innenverteidiger zusammen mit den zwei „Sechsern“, dem „Achter“ und dem Strafraumstürmer die „Achse“ des SG-Spieles bilden sollen. Verlängerter Arm des Trainers auf dem Spielfeld wird der routinierte Innenverteidiger und Mannschaftskapitän Timo Friedrichs (34) sein. (zdz)

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