1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

5:1-Sieg: Sparta Göttingen lässt Petershütte keine Chance

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Helmut Anschütz

Kommentare

Mit voller Wucht abgezogen: Petershüttes Jannis Püschel (2.v.r.) kann den Schuss von Spartas 1:0-Torschütze Carlos Mücke (links) nicht aufhalten.
Mit voller Wucht abgezogen: Petershüttes Jannis Püschel (2.v.r.) kann den Schuss von Spartas 1:0-Torschütze Carlos Mücke (links) nicht aufhalten. © Hubert Jelinek/gsd

Gelungener Samstagnachmittag für Sparta Göttingen! Der Spitzenreiter der Meisterrunde in der Fußball-Bezirksliga 4 legte Aufstiegs-Fernduell mit dem FC Sülbeck/Immensen einen souveränen 5:1 (2:1)-Sieg bei TuSpo Petershüttte in Osterode vor und hat nun beste Chancen auf den Sprung in die Landesliga.

Osterode – Nach dem Abpfiff unterstrichen die Rot-Weißen ihre Ambitionen eindrucksvoll und lautstark: „Jetzt wollen wir auch ungeschlagen Meister werden“, posaunte Trainer Enrico Weiß im Teamkreis heraus.“ Soll heißen: auch am letzten Spieltag am kommenden Wochenende in Lenglern soll die erste Niederlage in der Meisterrunde verhindert werden.

Die Petershütter, einst eine Heim-Macht auf dem kleinen, ekligen Platz, konnten Sparta jedenfalls nicht in Gefahr bringen - auch wenn ihnen nach acht Minuten durch Kniepen die Führung gelang. Doch nach einer Viertelstunde übernahm das Gästeteam immer mehr die Spielkontrolle und setzte die „Hütte“ von „Hütte“ zunehmend unter Druck. Angriff auf Angriff rollte auf das Gehäuse von TuSpo-Torwart Matti Wiegand zu - und eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann es hinter ihm einschlagen würde. In der 24. Minute war‘s dann soweit: Carlos Mücke traf per Kopf rechts unten, nachdem Ioannis Zachos, Grzegorz Podolczak und Romano Weiß zuvor gescheitert waren. Nach einem Abseitstreffer von Zachos gelang Sparta wieder per Kopf die Führung: Diesmal hielt „Poldi“, inzwischen längst vom Stürmer zum Innenverteidiger umgeschult, den Schädel hin - 2:1 (38.) nach Flanke von Ali Nasreddine.

Die Entscheidung dann schon nach nur 180 Sekunden nach Wiederbeginn: Nasreddine traf per Drop-kick aus knapp 20 Metern unter die Latte, der spektakulärste Treffer am Samstag. Laurens Kreißig, der mit seinem Bruder Mats Spatrta verlassen wird, legte das 4:1 (58.) von rechts aus spitzem Winkel nach, ehe Marko Akcay in der 66. Minute mit einem Flachschuss in die rechte lange Ecke die drei Zähler endgültig eintütete.

„Jetzt müsste es doch mit dem Teufel zugehen“, meinte Coach Weiß nach dem Spiel und meinte damit, den Aufstieg noch zu verspielen. Auf alle Fälle hatte Sparta am Samstag ein Zeichen gesetzt und auch das Torverhältnis gegenüber Sülbeck ausgebaut. Wenn Sülbeck Sonntag bei Dostluk Osterod enicht gewinnt, ist Sparta vorzeitig Meister und steigt auf.

Tore: 1:0 Kniepen (8.), 1:1 Mücke (24.), 1:2 Podolczak (38.), 1:3 Nasreddine (48.), 1:4 L. Kreißig (58.), 1:5 Akcay (66.).  (Helmut Anschütz/gsd)

Auch interessant

Kommentare