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Silber-Weitspringerin Homeier: Privileg, mit Malaika zu starten

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Bronze im Dreisprung: Kira Wittmann (LG Göttingen) bei der Hallen-DM in Leipzig.
Bronze im Dreisprung: Kira Wittmann (LG Göttingen) bei der Hallen-DM in Leipzig. ©  Kai Peters via www.imago-images.de

Selbst dem „N 3-Sportclub“ war das Göttinger Medaillen-Trio Neele Eckhardt-Noack, Kira Wittmann und Merle Homeier am späten Sonntagabend ein kurzer Bericht wert.

Göttingen – Das LG-Dreigestirn hatte sich wie berichtet zwei Mal Silber und ein Mal Bronze bei den deutschen Hallen-Leichtathletik-Meisterschaften in Leipzig geholt. „Ein außerordentlich erfolgreiches Wochenende“, bilanzierte am Montag Trainer Frank Reinhardt, dessen Arbeit mit den drei Göttinger Athletinnen vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) insofern honoriert wurde, als dass er seit Jahresbeginn nun als „Bundesstützpunkttrainer“ für die drei Bundeskader-Athletinnen in Hannover fungiert.

Richtig happy, berichtete Reinhardt, sei vor allem Bronzemedaillen-Gewinnerin Kira Wittmann (13,56 m im Dreisprung) gewesen. „Sie hat sich am Sonntagabend nochmal gemeldet und sich gefreut wie eine Schneekönigin“, so ihr Trainer. Im Seniorenbereich war Hallen-DM-Bronze Wittmanns größter Erfolg – nach Platz sieben bei der U 23-EM 2021 und vorherigen Nachwuchstiteln.

Auch Merle Homeier war glücklich über Silber im Weitsprung, wo sie ihre eigene Bestmarke (6,66 m) einstellte und nur Star-Springerin Malaika Mihambo (6,81 m) den Vortritt lassen musste. „Ich wollte die 6,66 m bestätigen und den Abstand zu Malaika klein halten. Neben ihr zu starten, ist ein Privileg. Von ihr kann ich noch viel lernen“, sagte Homeier. Ihre Sprungtechnik sei nicht gut gewesen. Homeier: „Die Landung war nicht gut, ich schlage meine Beine zu früh runter.“ Sie bereitet sich jetzt auf die Heim-EM (ab 15. August) in München vor.

„Neele fehlte die Wettkampf-Praxis“, meinte Trainer Reinhardt zu Eckhardt-Noacks Silber (13,92 m) im Dreisprung. „Mit ihrem Handbruch und Kehlkopfentzündung hat sie schwierige Wochen hinter sich.“ Während für Wittmann und Homeier die Hallensaison vorbei ist, bereitet sich Eckhardt-Noack jetzt auf die Hallen-WM (18. bis 20. März) in Belgrad vor.  (haz/gsd)

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