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Sonniges Comeback für die Rundfahrt

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Die 16. Tour d’ Energie: Einmal mehr ein tolles Erlebnis für die Radfahrerinnen und Radfahrer bei guten Wetterbedingungen. 6
Die 16. Tour d’ Energie: Einmal mehr ein tolles Erlebnis für die Radfahrerinnen und Radfahrer bei guten Wetterbedingungen. 6 © Hubert jelinek/gsd

Die 16. Auflage der Tour d’Energie war wieder ein großer Erfolg. Insgesamt über 3000 Sportler und Sportlerinnen nahmen am Sonntag in Göttingen nach zwei Jahren Pause am Jedermann-Radrennen teil.

Göttingen – Endlich wieder Tour d’Energie! Nach zwei Jahren Corona-Pause fiel am Sonntag der Startschuss zur 16. Auflage des Göttinger Jedermann-Radrennens. Am Ende des Tages waren alle erleichtert: Veranstalter, Teilnehmer, Zuschauer und Sponsoren konnten durchweg eine positive Bilanz ziehen. Bei bestem Radfahrerwetter – nicht zu heiß und trocken – waren über 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Strecken über 45 und 100 Kilometer gestartet.

Lokale Prominenz vor Ort: GoeSF-Chef Andreas Gruber, Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Ex-OB Rolf Georg Köhler (von links).
Lokale Prominenz vor Ort: GoeSF-Chef Andreas Gruber, Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Ex-OB Rolf Georg Köhler (von links). © Lutz Conrad

Absolut ihren Spaß hatte auch Göttingens Oberbürgermeisterin Peter Broistedt, die vor dem Jahnstadion die Teilnehmer mit einem Startschuss ins Rennen schickte, eine Premiere für sie! „Meine Mutter hat immer gesagt, fahr nicht zu schnell, nie über 20 km/h. Also fahrt alle schön vorsichtig“, gab Broistedt den Radlern mit auf den Weg. An ihre Höchstgeschwindigkeitsvorgabe wird sich allerdings kaum einer gehalten haben, schließlich ist die TDE ja ein Radrennen...

Vorbei an den gelben Osterglocken: Für die schönen Aussichten blieb für die Teilnehmenden nicht viel Zeit.
Vorbei an den gelben Osterglocken: Für die schönen Aussichten blieb für die Teilnehmenden nicht viel Zeit. © Hubert Jelinek/gsd

Um 10.30 Uhr wurde dann das Feld über die 45 Kilometer mit fünf Minuten Verspätung auf die Reise geschickt, die Rennleitung hatte die Strecke noch nicht frei gegeben. „Jetzt haben wir zwei Jahre gewartet, da kommt es auf die paar Minuten auch nicht mehr an“, brachte es Moderator Holger Kremers auf den Punkt. Bei den Männern setzte sich über diese Strecke am Ende Yannick Sinske aus Hannover in 1.07,20 Stunden vor Christoph Wisse (Team Münsterland) und Meik Hann durch, der mit seinem Team geschenke-online.de auch die Firmenwertung gewann.

Kurz nach dem Start: Das große Feld geht vom neuen Startpunkt auf die Reise.
Kurz nach dem Start: Das große Feld geht vom neuen Startpunkt auf die Reise. © Hubert Jelinek/gsd

Bei den Frauen stand am Ende ein in Göttingen altbekanntes Gesicht ganz oben auf dem Podest: Katharina Hinz, die beim Tuspo Weende groß geworden ist, setzte sich mit mehr als vier Minuten Vorsprung in 1.11.37 Stunden gegen Vanessa Wulff und Sarah Gebauer (beide Team Münsterland) durch. Hinz: „Ich bin zwar vor zwei Jahren aus Göttingen weggezogen, es ist aber immer wieder schön, hier zu sein und an diesem tollen Rennen teilzunehmen.“

Über die 100 Kilometer hieß der Sieger bei den Männern am Ende Nils Becker aus Kiel, bei den Frauen gab es mit Carmen Burmeister (Köln) die erwartete Siegerin, sie hatte schon 2019 bei der letzten TDE in Göttingen triumphiert.

Sieger über 100 km: Nils Becker aus Kiel.
Sieger über 100 km: Nils Becker aus Kiel. © Hubert Jelinek/gsd

Im Zielbereich wurden die Radsportler wie gewohnt von tausenden Zuschauern angefeuert, auch Andreas Gruber, Chef der veranstaltenden Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF), war restlos begeistert: „Es war ein perfekter Tag. Das Wetter hat mitgespielt, die Organisation hat bestens funktioniert, wie sind sehr zufrieden.“ Dass das Göttinger Jedermann-Radrennen mittlerweile nicht nur in Deutschland einen hervorragenden Ruf genießt, zeige auch die Tatsache, dass in diesem Jahr insgesamt Teilnehmer aus 29 Nationen am Start gewesen sind.

Sieger über 45 km: Yannick Sinske aus Hannover.
Sieger über 45 km: Yannick Sinske aus Hannover. © Hubert Jelinek/gsd

Zu dem gelungenen Tag trug auch das Bühnenprogramm an der Bürgerstraße bei, die Rope Skipping-Abteilung des TV Roringen begeisterte das Publikum ebenso wie die verschiedenen Formationen der Göttinger HipHop-Dance-Akademie.

Auch Johannes Frey vom Organisationsteam konnte ein zufriedenes Fazit ziehen: „Die Teilnehmerzahl lag deutlich über unseren Erwartungen und die Zuschauerzahl lag fast auf dem Niveau aus der Zeit vor Corona. Glück muss man natürlich auch haben, die Wettervorhersage war ja in den Tagen zuvor nicht ganz so gut. Und dann so ein perfekter Tag mit reichlich Sonnenschein, was wollen wir mehr.“

Die Schulwertung entschied das Max-Planck-Gymnasium für sich, auf den Plätzen landete das Hainberg-Gymnasium vor dem Felix-Klein-Gymnasium. (Lutz Conrad)

Den „Besenwagen“ im Nacken: Der Bus sammelte diejenigen ein, die sich zu viel zugemutet hatten.
Den „Besenwagen“ im Nacken: Der Bus sammelte diejenigen ein, die sich zu viel zugemutet hatten. © Hubert Jelinek/gsd

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