Sparkasse Göttingen Cup

Sparta Göttingen holt sich den Pott

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So sehen Sieger aus! Der Kapitän von Sparta Göttingen, Torwart Yannick Tchuikwa, jubelt mit dem Pokal in der Hand mit seiner Mannschaft nach dem Sieg überden SSV Nörten im Finale des Sparkass Göttingen Cups. 

Göttingen – Der Sieger des Sparkasse Göttingen Cup von 2019, der SSV Nörten-Hardenberg, konnte den Pott aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Der Landesliga-Aufsteiger unterlag in einem recht hart geführten Finale des 15. Cups dem Bezirksligisten Sparta Göttingen erst nach Elfmeterschießen mit 4:5 (2:2/1:0). Sparta konnte sich über 1500 Euro freuen von den insgesamt 5100 Euro, die als Preisgeld ausgeschüttet wurden.

„Fürchterliche Schiedsrichterleistung, schlechte Chancenverwertung von meiner Mannschaft, gute kämpferische Moral von Sparta, unverdientes Ende und schlechte Elfmeterschützen unsererseits“, brachte Nörtens Trainer Jan-Hendrik Diederich dieses Endspiel auf einen knappen Nenner. In der Tat kritisierte er Referee Nils Haak von Puma Göttingen nicht zu Unrecht. „Ich habe keine Linie bei ihm gesehen, und er hat das Spiel so zerfahren gemacht, wie es am Ende war.“

Der SSV ging nach nur 35 Sekunden durch Thorben Rudolph nach schlimmem Abwehrverhalten von Sparta mit 1:0 in Führung. Füllgrabe (22.) und Wienecke (25.) mit weiteren dicken Chancen, die jedoch Spartas Keeper Yannick Tchuikwa zunichtemachte.

Nach dem Wechsel Foulelfmeter für die Göttinger, nachdem Linus Baar Romano Weiß geklammert hatte. Rinor Murati verwandelte sicher zum 1:1 (50.). Nur fünf Minuten später war es Lucas Duymelinck – er teilte sich mit Murati bei je fünf Treffern die Torjägerkanone –, der nach Pass von Rudolph allein vorm Sparta-Tor aufkreuzte und sicher zum 2:1 einschoss. Zweimal Rudolph (60. und 62.), Wienecke (63.), Duymelinck (64.), Voltmann (76.) hatten Riesenchancen, den Deckel drauf zu machen, taten sie aber nicht. Zu allem Unglück sah Duymelinck auch noch nach Foul an Marcel Heimbüchel die Rote Karte (83.). So aber bestrafte Gianni Weiß mit Direktschuss nach einer Flanke von Jonas Warnecke die Fahrlässigkeiten der Nörtener mit dem 2:2 (90. + 2).

Das anschließende Elfmeterschießen wurde zur Nervensache. Zeibig verschoss gleich den ersten Elfer, fünf Schützen taten es ihm nach, ehe Romano Weiß zum 5:4 die Spartaner jubeln ließ.

„Es ist eigentlich so ausgegangen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben gewusst, dass Nörten spielerisch stark ist. Wir wollten ergebnismäßig immer in der Nähe sein, was uns ja auch gelungen ist“, meinte Sparta-Trainer Enrico Weiß.

Ins Finale gekommen war Nörten am vergangenen Freitagabend durch ein 5:0 gegen den SCW Göttingen. Christian Horst (2), Thorben Rudolph, Lucas Duymelinck und Nils Hillemann waren die Torschützen. Zuvor hatte Sparta Göttingen den FC Hettensen-Ellierode 1:0 durch einen Treffer von Romano Weiß besiegt.  gsd

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