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Spartas Rocha kommt noch halbwegs glimpflich davon

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Nörtens Tor-Gespenst: Julian Keseling bejubelt sein 1:0 mit dem Trikot über dem Kopf. Rechts die SVGer Ricardo Moreno-Morales und Mattis Mühlhaus.
Nörtens Tor-Gespenst: Julian Keseling bejubelt sein 1:0 mit dem Trikot über dem Kopf. Rechts die SVGer Ricardo Moreno-Morales und Mattis Mühlhaus. © Hubert Jelinek/gsd

Göttingen/Northeim – Auffälligkeiten rund um den zehnten Spieltag in der Fußball-Landesliga.

SVG Göttingen/Nörten

Merkwürdiges Derby am Sandweg: Gut 60 Minuten war Nörten klar überlegen, die SVG bekam fast nichts geregelt. Doch am Ende waren die Göttinger dem Dreier sogar näher. „Mit diesem Punkte können wir leben“, meinte Nörtens Philipp Bruns. „Die SVG war nach der Pause drückend überlegen.“ SSV-Kopfball-Torschütze Julian Keseling: „Mit dem 2:0 für uns wäre das Spiel durch gewesen.“ SVG-Trainer Erkner: „Wir waren fitter und jünger, aber nicht so abgeklärt wie Nörten. Wir waren zuerst zu wackelig und zittrig. Das Spiel war ein Spiegelbild vom Pokalmatch in Nörten.“ SVG-Klubchef Karl Würzberg: „Das 1:1 ist okay. Nörten hätte 3:0 führen können.“

Eintracht Northeim

Das Northeimer Feiertags-Wochenende drohte am Montagnachmittag einen faden Beigeschmack zu bekommen. Die 0:2-Niederlage am Samstag beim starken Tabellenführer in Vorsfelde kam jetzt nicht völlig unerwartet, aber am Montag gegen Aufsteiger Germania Wolfenbüttel sollten eigentlich doch drei Punkte her. Weil aber mal wieder vor des Gegners Tor viel zu wenig passierte, ein Pass zu viel oder einen Tick zu ungenau gespielt wurde und auch die Schüsse aus der Distanz durch die Bank harmlos waren, musste bis in die siebte Minute der Nachspielzeit gezittert werden. Und dann war es mit Nils Kern ausgerechnet ein Abwehrspieler, der seinen Kollegen zeigte, wie man an der richtigen Stelle steht und Tore schießt. Das war durchaus bezeichnend. Vor dem Derby am Sonntag bei Göttingen 05 war dieser emotional gefeierte Treffer aber natürlich Gold wert für die Northeimer.

TSV Landolfshausen/Seulingen

Gewünscht hatte sich Trainer Florian Jünemann, nach dem Doppelspieltag auf einem einstelligen Tabellenplatz zu stehen. Nach dem 3:1 gegen Acosta am Samstag war La/Seu Tabellenzehnter. Doch durfte sich der TSV keiner Illusion hingeben, beim titelambitionierten MTV Wolfenbüttel auch punkten zu können. Die 1:5-Pleite war zwar nach Meinung von Jünemann etwas zu hoch ausgefallen, dennoch hatte man sich ein wenig auf die eigene Auswärtsstärke verlassen wollen. Gleichwohl wissen auch die TSVer, dass die Punkte gegen die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt geholt werden müssen.

Sparta Göttingen

Glimpflicher als befürchtet ist wohl die Verletzung von Richard Rocha, der am Sonntag unter spektakulären Umständen per Rettungswagen und Hubschrauber-Einsatz abtransportiert wurde. „Er hat einen Bänderriss im Sprunggelenk“, berichtete Trainer Rico Weiß am Montag. Bedeutet wohl sechs Wochen Pause bis Ende der Hinrunde. Da auch Bodenbach verletzt raus musste und unter anderem Tobias Schütte sowie Ali Nasreddine (Leistenbruch) fehlen, hat Weiß nur noch 12 von 24 Spielern zur Verfügung. Der Coach: „Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste.“

Die nächsten Derbys

 Am kommenden Sonntag stehen sich der TSV Landolfshausen/Seulingen (14.30 Uhr und die SVG sowie Göttingen 05 und Northeim (15.30 Uhr) gegenüber.  (mwa/wg-gsd/haz-gsd)

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