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SSV Nörten mit viel Dusel zum 3:2 beim SC Hainberg

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Von: Walter Gleitze

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Rassiger Zweikampf: Hainbergs Lukas Lukas (am Ball) versucht, sich gegen Nörtens Tobias Stief durchzusetzen.
Rassiger Zweikampf: Hainbergs Lukas Lukas (am Ball) versucht, sich gegen Nörtens Tobias Stief durchzusetzen. © Hubert Jelinek/gsd

Göttingen – Der SSV Nörten-Hardenberg behielt in der Fußball-Landesliga seine weiße Weste mit seinem fünften Sieg in Folge durch den 3:2 (1:1)-Sieg beim SC Hainberg und ist jetzt neuer Spitzenreiter. Allerdings bedurfte es schon ein wenig der Mithilfe von Schiedsrichter Liam Maurits Draf, denn der pfiff einen Foulelfmeter, der keiner war.

Was war passiert? Nach einer Linksflanke bedrängte Nörtens Hanno Westfal seinen Gegenspieler Ole Jandt, der daraufhin ebenfalls seinen Körper einsetzte. Da aber Westfal zuvor das Foul beging, hätte es Freistoß für Hainberg geben müssen. Dieses Geschenk in der 62. Minute ließ sich Silvan Steinhoff nicht entgehen und verwandelte sicher zum 3:2-Siegtreffer für die Gäste.

„Hainberg spielte ohne Druck, der Druck lag bei uns. Wir hatten große Probleme, ins Spiel zu finden, agierten in der ersten Halbzeit auch viel zu behäbig“, meinte Nörtens Co-Trainer Olli Gremmes selbstkritisch. Dennoch ging der Favorit nach 21 Minuten in Führung durch Nils Hillemann, den die Hainberger Abwehr aus den Augen verloren hatte, sodass der Nörtener am langen Pfosten problemlos einschieben konnte. Doch nur zwei Minuten später der Ausgleich durch Lukas Lukas, der blitzschnell reagierte und das Leder über die Torlinie drückte.

„Mein Eindruck war, dass wir im Mittelfeld besser als die Nörtener gespielt haben. Nörten hat es aufgrund seiner kopfballstarken Spieler immer wieder mit langen Bällen versucht“, analysierte Hainbergs Trainer Oliver Hille diese Partie, in der sein bisher weiterhin siegloses Team einen weiteren Fortschritt gemacht hat.

Das schönste Tor erzielte Max Hobrecht zum 2:2-Ausgleicbh für die Hainberger, als er eine Linksflanke direkt aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze in den oberen langen Torwinkel zirkelte. Der 2:2-Ausgleich gelang Abwehrchef Julian Keseling per Kopf nach Eckball und anschließender Kopfballvorlage von Thorben Rudolph nur zwei Minuten nach der Hainberger Führung.  gsd

Von Walter Gleitze

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