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SSV Nörten schießt die SVG Göttingen raus

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Die Nörtener Führung: Da ist nichts mehr für SVG-Keeper Yannick Landro Tchuikwa (rechts) zu retten. Mühelos kann Nörtens Nils Hillemann zum 1:0 vollstrecken. Yannis Fischer (SVG) und Hendrik Sinram-Krückeberg sind Zuschauer.
Die Nörtener Führung: Da ist nichts mehr für SVG-Keeper Yannick Landro Tchuikwa (rechts) zu retten. Mühelos kann Nörtens Nils Hillemann zum 1:0 vollstrecken. Yannis Fischer (SVG) und Hendrik Sinram-Krückeberg sind Zuschauer. © Ottmar Schirmacher

In dem von großen kämpferischen Einsatz geprägten Südniedersachsenderby der 2. Runde im Fußball-Bezirkspokal warf der SSV Nörten-Hardenberg vor 350 Zuschauern an der Bünte die SVG Göttingen mit einem 2:1 (2:0)-Sieg aus dem Rennen.

Nörten-Hardenberg – In der folgenden Runde am 24. August muss Nörten beim Bezirksligisten FC Grone antreten.

Auch wenn sich die Nörtener in der Schlussphase den verzweifelten Angriffen des Klassengefährten mit aller Macht entgegenstemmen mussten und den Abpfiff herbeisehnten, schmälert das in keiner Weise ihren Sieg. So zollte der strahlende SSV-Trainer Jörg Franzke seiner Mannschaft ein großes Lob.

„Die Mannschaft hat in dem körperlich intensiv geführten Derby die Ruhe bewahrt und sich am Ende mit dem verdienten Sieg belohnt. Besonders durch die starke Defensivleistung haben wir viel Ballbesitz gehabt und sind über die Mittelachse zu guten Aktionen nach vorn gekommen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so die Einschätzung von Franzke.

„Es war ein Sieg der Cleverness von Nörten. Dazu meine Gratulation. Sie haben es verstanden, in jeder Beziehung präsent zu sein und auch von einigen Situationen entscheidend profitiert. Das Ausscheiden ist aber kein Beinbruch. Wichtig ist, dass wir ohne große Verletzungen geblieben sind“, so SVG-Trainer Dennis Erkner. Unverständnis äußerte Erkner über zwei strittige Aktionen, wo er durchaus einen Elfmeterpfiff für angebracht hielt.

An zwei Szenen in Durchgang eins war der Unterschied zwischen beiden Teams auszumachen:

. 11. Minute: In seiner typischen Art narrt Duymelinck im Strafraum vier SVG-Akteure. Seinen verdeckten Schuss kann Torhüter Tchuikwa nur nach vorn abwehren, Da steht Nils Hillemann goldrichtig und muss den Ball aus kurzer Distanz nur über die Linie schieben.

. 23. Minute: Wieder geht alles ganz schnell. Ehe die SVG-Abwehr die Situation erfasst, hat trifft Hendrik Sinram Krückeberg nach Zuspiel von Steinhoff in den oberen Torwinkel. Danach hatte der SSV sogar noch Möglichkeiten, das Resutat auf 3:0 zu stellen.

Dass SSV-Keeper Dominik Hillemann nur ein Mal in der ersten Hälfte (gegen Moreno Morales/35.) ernsthaft eingreifen musste, war der starken Leistung seiner Vorderleute geschuldet, die der Elf vom Sandweg wenig Offensivaktionen erlaubten. Allen voran Julian Keseling, der als Abwehrchef gegen seinen Ex-Verein keinen Zweikampf verlor. Verständlicherweise tauchten die SVGer erst in den zweiten 45 Minuten häufiger im Nörtener Strafraum auf und nährten gerade nach dem Anschlusstor die Hoffnung auf ein Elfmeterschießen – allerdings vergeblich.

Tore: 1:0 N. Hillemann (11.), 2:0 H. Sinram-Krückeberg (23.), 2:1 Doll (73.).

SSV: D. Hillemann - Keseling, Chr. Horst, Zeibig, Steinhoff - Friebe (63. Rudolph), Steinhoff, Stief (74. Psotta), H. Sinram-Krückeberg - N. Hillemann (89. Grube), Duymelinck (74. L. Sinram-Krückeberg).

SVG: Tchuikwa - Moreno Morales, Weide (20. Hofmann), Böke (66. Riedel), Kern - Kaplan (82. Hehn), Fischer, Möllers (82. Kratzert), Mühlhaus (66. Doll) - Zimmernann, Krenzek.  (osx)

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