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Start gegen Aachen: Tuspo Weende „heiß auf die 3. Liga“

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Von: Helmut Anschütz

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Das Drittliga-Team von Tuspo Weende: Hinten von links Sina Wiemers, Nicole Riechel, Jennifer Bönighausen, Mathilda Dogu, Alexandra Sharipov, Kornelia Rambo. Vorne von links: Pauline Dörsch, Sophie Simon, Lucie Carlotta Waldzus, Lina Ernst, Christine Pieper, Anna Gräb. Es fehlen Clara Holzhüter und Britta Gemmeke.
Das Drittliga-Team von Tuspo Weende: Hinten von links Sina Wiemers, Nicole Riechel, Jennifer Bönighausen, Mathilda Dogu, Alexandra Sharipov, Kornelia Rambo. Vorne von links: Pauline Dörsch, Sophie Simon, Lucie Carlotta Waldzus, Lina Ernst, Christine Pieper, Anna Gräb. Es fehlen Clara Holzhüter und Britta Gemmeke. © Hubert Jelinek/gsd

„Die Mädels sind heiß auf die 3. Liga!“, sagt Oscar Köther. Die Vorfreude auf den Saisonstart in dritthöchste deutsche Spielklasse ist nicht nur dem neuen Teammanager von Tuspo Weende anzumerken.

Göttingen – Auch die Spielerinnen freuen sich jetzt nach der Vorbereitungsphase darauf, dass es nach dem Aufstieg nun endlich losgeht.

„Das ist natürlich eine große Herausforderung, aber die Qualität ist gegeben“, sagt Köther, der die Aufgaben von Tuspo-Urgestein Bernd Großkopf übernommen hat. Involviert in die Tuspo-Materie ist er zudem deshalb, weil seine Freundin Clara Holzhüter im Team der neuen Trainerin Daniela Wiemers ist, deren Tochter Sina wiederum auch zur Mannschaft zählt. Gleicht einem kleinen Familien-Unternehmen...

In der Mannschaft hat es nach dem Sprung als nur einmal bezwungener Meister der Regionalliga in die 3. Liga nur wenige Veränderungen gegeben. Dazugekommen sind (wieder) die Ex-Weenderin Christine Pieper, die mit 43 Jahren zu den ältesten Akteurinnen dieser Spielklasse zählen dürfte. Pieper kam wie Lina Ernst vom ASC Göttingen in die Göttinger Nordstadt zu Tuspo zurück und wird als Libera eingesetzt. Jede Menge Erfahrung bringt auch Nicole Riechel (37) auf das Spielfeld mit. Jungspund im Team ist dagegen Mathilda Dogu mit nur 20 Lenzen. Insgesamt sind es 14 Spielerinnen, die das „Abenteuer 3. Liga“ in Angriff nehmen – eben mit einem krass unterschiedlichen Altersspektrum.

Trainerin Wiemers, die als A-Lizenzinhaberin sogar eine Bundesliga-Mannschaft oder die Nationalmannschaft trainieren dürfte und Manuel Holst abgelost hat, sieht die neue Liga ebenfalls als Herausforderung. „Wir sollten keine Angst haben, sondern die 3. Liga als spannend und interessant sehen.“ Auch die sehr weiten Auswärtstouren nach Münster, Dortmund, Köln, Bonn und Aachen schreckt sie nicht: „Da könnte man ja noch Sightseeing bei der Aachener Kaiserpfalz oder zum Kölner Dom machen“, scherzt Wiemers, die Autofahren gewohnt ist – sie ist in Hildesheim als Lehrerin tätig, fährt jeden Tag.

Apropos Hildesheim: Gegen den MTV gab es auch das einzige Testspiel, aus dem Tuspo mit Zufriedenheit herausging. Wiemers: „Die Vorbereitung war nicht optimal, sondern nur befriedigend bis gut.“ Der Saisonstart sei eben sehr früh, etliche Stellschrauben seien noch zu drehen. Gerade die erfahrenen Tuspo-Spielerinnen würden noch mal ihre Leidenschaft ausleben: Volleyball eben. Ihre „rechte Hand“ Stefan Baum sieht sie nicht als Co-, sondern als gleichberechtigten Trainer. Im Team möchte sie eine Entwicklung sehen und überhaupt: „Wir wollen die 3. Liga jetzt ausprobieren.“

Aufschlag Tuspo!

Tuspo-Heimspiele 2022

10.9.: PTSV Aachen II 24.9.: SV Bad Laer 8.10.: Bayer Leverkusen II 29.10.: VCO Münster 30.10.: Fortuna Bonn 19.11.: Dortmund-Hörde 10.12.: Eiche Horn Bremen (jew. 20 Uhr, Weende)  (Helmut Anschütz/gsd)

Die Tuspo-Positionen

Alexandra Sharipov Zuspiel

Lucie C. Waldzus Zuspiel

Clara Holzhüter Mittelblock

Pauline Dörsch Mittelblock

Lina Ernst Mittelblock

Anna Gräb Mittelblock

Britta Gemmeke Mittelblock

Sophie Simon Libera

Christine Pieper Libera

Kornelia Rambo Außen

Sina Wiemers Außen

Mathilda Dogu Außen

Jennifer Bönighausen Diagonal

Nicole Riechel Diagonal

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