Leichtathletik

Straffes Programm für Göttinger Dreispringerin: Eckhardt startet bei Team-EM

Im Ausland wie im Inland: Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack (LG Göttingen) nimmt in den kommenden Tagen und Wochen wie hier im Juli 2020 in Osterode an den verschiedensten Leichtathletik-Meetings teil.
+
Im Ausland wie im Inland: Dreispringerin Neele Eckhardt-Noack (LG Göttingen) nimmt in den kommenden Tagen und Wochen wie hier im Juli 2020 in Osterode an den verschiedensten Leichtathletik-Meetings teil.

Nach dem ersten guten Freiluft-Auftritt in Leverkusen geht es für Dreisprung-Star Neele Eckhardt-Noack (28) „jetzt Schlag auf Schlag“, wie es ihr Trainer Frank Reinhardt ausdrückt. Am bevorstehenden Wochenende startet die Leichtathletin von der LG Göttingen bei der Team-Europameisterschaft, die in Chorzow (Polen) ausgetragen wird.

Göttingen – Dies ist aber nicht der einzige Dreisprung-Wettbewerb, an dem Eckhardt teilnehmen wird. Eine Woche später stehen die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig auf dem Programm. Am 12. Juni ist die Teilnahme am „Sparkassenmeeting“ im Osteroder Jahnstadion geplant. Und der dritte Juni-Termin wird aller Voraussicht nach ein „Heimspiel“: Vom 18. bis 20. Juni steigen im Göttinger Jahnstadion die Niedersächsischen Landesmeisterschaften.

Bereits am Donnerstag ist Neele Eckhardt-Noack von Frankfurt nach Chorzow geflogen. Dort versucht sie, ihre guten 14,08 Meter vom Springen in Leverkusen zu bestätigen. „Da hat sie bei ihrem besten Sprung noch etwa 30 Zentimeter verschenkt“, blickt Trainer Reinhardt zurück, der nochmals von einem „sehr guten Einstieg in die Freiluft-Saison“ sprach.

In Braunschweig ist die Hallen-EM-Dritte eine der aussichtsreichsten Medaillen-Kandidatinnen. Die WM- und EM-Starterin geht als amtierende Hallenmeisterin an den Start, hat die Qualifikationsweite für die Olympischen Spiele in Tokio (14,32 m) schon geschafft. In Torun sprang sie auf starke 14,52 m, was ihr selbst fast die Sprache verschlug.

In Braunschweig wird sie sich ein Duell mit ihrer ärgsten Dauerrivalin Kristin Gierisch (von Chemnitz nach Leverkusen gewechselt) um die Goldmedaille liefern. Die Erinnerung an Braunschweig 2020 ist bei Eckhardt-Noack jedoch nicht gut: Im vergangenen Jahr verletzte sie sich kurz vor Beginn des Wettkampfs und konnte nicht starten.

Die wie Eckhardt-Noack für die LG Göttingen startende Merle Homeier (im vergangenen Jahr Dritte) ist eine der Medaillenanwärterinnen im Weitsprung hinter der deutschen Ausnahmeathletin Maleika Mihambo. Am Pfingstwochenende belegte die 21-Jährige beim Internationalen Leichtathletik-Meeting „Anhalt 20121“ in Dessau Platz fünf im Weitsprung. Dabei sprang die Bückebürgerin mit 6,31 Meter genau die gleiche Weite wie im Meeting in Leverkusen. Dabei ließ sie noch gut 20 Zentimeter liegen.

Siegerin wurde die deutsche Weitsprung-Weltmeisterin und Ausnahmespringerin Maleika Mihambo (LG Kurpfalz, 6,68 Meter). (haz/gsd-nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.