Sparkasse+VGH-Cup

Die SVG Einbeck ist in der Lokhalle wieder dabei

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Beim Sparkasse&VGH-Cup 2020 dabei: Die SVG Einbeck mit Trainer Christoph Adamek (links).

Kontinuität ist aktuell bei der SVG Einbeck gefragt. Das gilt für den gesamten Verein um den neuen Vorstand, aber speziell für das U 19-Fußball-Team.

Denn beim internationalen A-Juniorenturnier in der Göttinger Lokhalle um den Sparkasse+VGH-Cup (9. bis 12. Januar) sind die Blau-Gelben erst zum zweiten Mal in Folge dabei.

Nach zuvor 13 Jahren Pause liefen die blau-gelben Nachwuchskicker im Januar dieses Jahres endlich mal wieder in der Lokhalle auf. „Das ist ein tolles Turnier mit einem riesigen Stellenwert. Natürlich wären wir gerne auch in den kommenden Jahren dabei“, sagt Christoph Adamek. Der 49-Jährige ist bei der SVG so etwas wie der Hansdampf in allen Gassen. Denn zusätzlich zu seinem Job als U 19-Coach hat er gerade erst den Job als Herrentrainer von „Göttingen 05-Legende“ Rüdiger Schulz übernommen. Zudem ist Adamek auch noch zweiter Vorsitzender.

Beim Comeback in der Göttinger Lokhalle überzeugten die Einbecker sportlich zwar, schieden aber in der Vorrunde denkbar knapp aus. Gegen Rhume-Oder (auch bei der 31. Auflage wieder ein Gruppengegner) gab es zwar einen 5:2-Sieg, doch ein 3:3 im letzten Turnierspiel gegen den SC Hainberg verhinderte das Weiterkommen. „Wir brauchten einen Sieg und haben bis fünf Sekunden vor Schluss geführt, dann aber noch den Ausgleich kassiert und die Zwischenrunde verpasst“, erinnert sich Adamek.

Doch der Ärger über das Ausscheiden ist längst verflogen. Der Pechvogel von damals, Torhüter Gerrit Hennecke, ist in diesem Jahr als Co-Trainer dabei. Der Kader für den Cup hat sich aber verändert. „Wir haben fast 30 Spieler im Kader, der ursprünglich für zwei Teams gedacht war. 19 werden in der Lokhalle zum Einsatz kommen“, kündigt Adamek an.

Noah Reinert, der beim letzten Cup am Eröffnungstag zum Spieler des Tages gewählt wurde, Nick Schwerdtfeger, Valentin Krüger und Marvin Böttcher waren alle im Vorjahr schon dabei und bilden das Gerüst der Mannschaft. „Der Großteil der Mannschaft spielt seit der G-Jugend zusammen“, sagt Adamek über sein Team mit vielen Spielern des jüngeren A-Junioren-Jahrgangs.

Im vergangenen Jahr schaffte die SVG in dieser Zusammensetzung in der B-Jugend den Aufstieg in die Landesliga. Auch in der neuen Saison läuft es wieder bei den Blau-Gelben. In der Bezirksliga überwintern die Einbecker als Zweiter, der Aufstieg in die Landesliga ist noch drin.

Für die insgesamt siebte Teilnahme am Turnier haben sich die Einbecker Kicker das Erreichen der Zwischenrunde vorgenommen, dafür muss Platz vier her. Und das Team muss am Donnerstag gleich hellwach sein, wenn vier Spiele auf dem Programm stehen. Am Freitag geht es dann in das wichtige Duell gegen Weper, dem Ex-Team von Matthis Müller.

„Das Weiterkommen ist möglich. Aber Rhume-Oder und die beiden Kreisligisten Weper und Schwülme können auch Fußball spielen“, sagt Adamek. Und wenn es nicht klappt mit der Zwischenrunde, dann bricht bei der SVG auch keine Welt zusammen. „Wir machen sechs Trainingseinheiten im Ballhaus in Reinhausen. Aber eigentlich wird Fußball draußen gespielt. Fußball in der Halle soll in erster Linie Spaß machen. Wenn man dann noch erfolgreich ist – umso besser!“

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