Fußball-Oberliga

SVG Göttingen 0:2 gegen Gifhorn: Trainer Erkner wahnsinnig frustriert

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Harter Zweikampf: SVG-Spielmacher Lukas Presch (links) wird hier von Gifhorns Mario Petry in seinem Vorwärtsdrang bedrängt.

Ihre dritte Niederlage in Folge kassierte die SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig. Der Aufsteiger unterlag dem MTV Gifhorn überaus unglücklich mit 0:2 (0:1) und fiel nach Abschluss der Hinrunde auf den fünften Platz zurück, würde auf diesem aber nach Abschluss dieser Kurzsaison noch die Endrunde beider Oberligen erreichen.

„Das Spiel ist für mich wahnsinnig frustrierend verlaufen“, hielt SVG-Trainer Dennis Erkner mit seinem Ärger über diesen Ausgang nicht hinter dem Berg. Zwar hätten die Gäste in der zweiten Halbzeit durch riesige Kontermöglichkeiten den Sack früher zumachen können, doch auch Gifhorns Trainer Michael Spies musste zugeben, dass „wir am Ende Glück gehabt haben aufgrund der Latten- und Pfostentreffer der Göttinger“.

Ehe die Gäste in der 40. Minute durch einen direkten Freistoß von Erik Weinhauer mit 1:0 in Führung gegangen waren, hätten „wir schon 2:0 führen müssen“, meinte Erk- ner völlig zu Recht. So wurde eine Chance von Nico Krenzek nach toller Vorarbeit des wieder mal nimmermüden Lukas Presch im letzten Moment noch zum Eckball abgeblockt, hatte erneut Krenzek eine Riesenchance nach Pass von Steffen Doll, als er das Leder ganz knapp rechts vorbeischoss.

„Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft“, zog Erkner in der Tat ein frustrierendes Fazit. Ihm musste dieses Spiel wie ein Déjà-vu-Erlebnis mit Rückblick auf das 3:4 gegen BW Tündern vorgekommen sein. Denn auch da lief die erste Halbzeit deckungsgleich zum gestrigen Spiel gegen die Gifhorner, als die SVG allerdings zwei Mal Glück hatte, als Lasse Denker zwei dicke Konterchancen des MTV (48. und 65. Minute) fahrlässig liegenließ.

In der Schlussphase dann unglaublich viel Pech für die Gastgeber! Erst konnte Gifhorns Torwart Tobias Krull den Ball vor Presch noch abfangen. Nur zwei Minuten später kratzte ein Kopfball von Doll den gegnerischen Querbalken. Und wiederum nur drei Minuten später traf der aufgerückte SVG-Innenverteidiger André Weide nach einem Eckball nur den Pfosten.

Einen Konter gegen die aufgerückte SVG-Defensive schloss der eingewechselte Stephan Wolf mit dem entscheidenden 2:0 in der Nachspielzeit. Ganz nach dem Spruch von Weltmeister Andreas Brehme „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ blieb den Göttingern auch der 1:2-Ehrentreffer versagt. Der Schuss von Justin Taubert zwei Minuten nach dem 0:2 landete an der Unterkante der Latte. „Da war eben auch viel Pech dabei“, resümierte Erkner.  gsd

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