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SVG Göttingen: Die letzte Rettungs-Hoffnung-Rechnung

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Was nun? Die SVG im Teamkreis nach dem 1:0 gegen Rotenburg. Ganz links Trainer Dennis Erkner und Co-Trainer Oliver Hille. Auf dem Rasen Torschütze Luis Riedel. War die Partie gegen den RSV die vorerst letzte Oberliga-Begegnung am Sandweg?
Was nun? Die SVG im Teamkreis nach dem 1:0 gegen Rotenburg. Ganz links Trainer Dennis Erkner und Co-Trainer Oliver Hille. Auf dem Rasen Torschütze Luis Riedel. War die Partie gegen den RSV die vorerst letzte Oberliga-Begegnung am Sandweg? © Hubert Jelinek/gsd

Fußball-Oberligist SVG Göttingen braucht ein Wunder, damit der Klassenerhalt mit viel Glück doch noch klappt.

Göttingen – „Wenn wir den Elfmeter in Bersenbrück verwandelt hätten, könnte der am Ende für uns Gold wert gewesen sein“, meinte Dennis Erkner vor dem letzten Heimspiel in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga gegen den Rotenburger SV, das die SVG Göttingen mit 1:0 gewann. Diese Einschätzung des SVG-Trainers dürfte am Ende traurige Realität werden und die Schwarz-Weißen als Tabellenfünfter so den Gang in die Landesliga antreten müssen.

Am letzten Spieltag kommt es nun zu den Partien des Spitzenreiters MTV Eintracht Celle gegen den MTV Gifhorn. Die SVG reist zum Schlusslicht FC Hagen/Uthlede. Gesetzt den Fall, Gifhorn verliert in Celle, die SVG gewinnt in Hagen, dann haben die Göttinger mit den Gifhorner nach Punkten gleichgezogen, haben aber das derzeit um acht Tore schlechtere Torverhältnis. Da fehlt dann den SVGern am Ende der eine Punkt, den sie mit der erfolgreichen Verwandlung des Elfmeters zum 2:2 in Bersenbrück erhalten hätten.

Ihr seid eine sympathische Truppe

Rotenburg-Trainer Tim Ebersbach über die SVG

Trotz der eher bescheidenen Aussichten bei dieser allerletzten Rettungs-Hoffnung-Rechnung gab sich SVG-Coach Dennis Erkner nach dem 1:0 gegen Rotenburg kämpferisch: „Wir geben in Hagen nochmal Vollgas. Wir wollen uns nicht nachsagen lassen, etwas liegen gelassen zu haben.“

Im Hinterkopf hat die SVG auch noch die Situation in der Regionalliga Nord. Aus Göttinger Sicht verlor der Lüneburger SK Hansa unglücklicherweise 0:3 gegen den FC St. Pauli II, liegt jetzt vier Zähler „unter dem Strich“ hinter den Hamburgern und würde in die Oberliga Niedersachsen absteigen (zusammen mit dem HSC Hannover). Die SVG will zumindest Platz fünf wahren, um im besten Fall als eventueller Nachrücker zu profitieren. Sehr theoretisch, aber unversucht sollte die SVG tatsächlich nichts lassen. Denn bei einem (anzunehmenden) Abstieg ist kommende Saison die Landesliga in Südniedersachsen die höchste Spielklasse – welch ein Desaster!

Da steht dann (wie berichtet) Steen Zimmermann den Schwarz-Weißen als Neuzugang zur Verfügung. Vielleicht wird der aktuelle Torjäger von Bezirksligist FC Grone der ersehnte „Knipser“ am Sandweg. Denn was die Erkner-Elf gegen Rotenburg an Chancen ausließ, war wirklich schon nicht mehr feierlich...  (wg/gsd, haz/gsd-nh)

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