Fußball-Oberliga

SVG Göttingen endgültig in der Abstiegsrunde

Torschütze zur 1:0-Führung: Göttingens Hüseyin-Serdar Deliduman (rechts) bleibt hier allerdings an Braunschweigs Phil-Louis Kunze hängen.
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Torschütze zur 1:0-Führung: Göttingens Hüseyin-Serdar Deliduman (rechts) bleibt hier allerdings an Braunschweigs Phil-Louis Kunze hängen.

Nach dem 1:1 (0:0) gegen FT Braunschweig kann die SVG Göttingen nicht mehr rechnerisch die Meisterrunde der Fußball-Oberliga erreichen.

Göttingen – Daher kann sich SVG-Trainer Dennis Erkner mit seiner Mannschaft von nun an voll und ganz auf die Abstiegsrunde konzentrieren.

„Wir haben die Meisterrunde in der Hinserie verschenkt“, zog denn auch Erkner ein ernüchterndes Fazit drei Spieltage vor Ende dieser Runde in der Oberliga Hannover/Braunschweig. In der Tat, aus den letzten drei Spielen holten die Schwarz-Weißen fünf Punkte und nur zwei Minuten in der regulären Spielzeit gegen die Braunschweiger hatten gefehlt, um den ersten Heimsieg feiern zu können.

Die 251 Zuschauer konnten aber auf dem Kunstrasenplatz im Krügerpark am Sandweg mit der Leistung der Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit mehr als zufrieden sein. „Unfassbar gut, was die Mannschaft gezeigt hat. Sie ist eine Einheit“, lobte denn auch Erkner sein Team. Dies hatte allerdings versäumt, nach der 1:0-Führung nur eine Minute nach Wiederanpfiff durch Hüseyin-Serdar Deliduman, der ein Missverständnis des FT-Torwart mit seinem Mitspieler Phil-Louis Kunze nutzte, ein 2:0 und auch ein 3:0 zwingend nachzulegen. Erst konnte Tilo Kopp völlig freistehend Braunschweigs Torwart Ken Vanancio nicht überwinden, der den Ball zur Ecke lenkte. Und in der 79. Minute war es der eingewechselte Finn Daube, der ebenfalls völlig freistehend das Leder links am Tor vorbeischoss. Ärgerlich insofern, als die Gäste danach völlig verunsichert waren und nur mit Dusel in der 88. Minute zum Ausgleichstreffer kamen: Marvin Fricke nutzte eine unübersichtliche Situation im SVG-Strafraum.

„Ein unglückliches 1:1, das wir da kassiert haben“, konstatierte auch Göttingens Coach, der allerdings eingestand, dass „Braunschweig in der ersten Halbzeit feldüberlegen war“. Mit Blick auf die Abstiegsrunde ist Erkner indes zuversichtlich, was er auch nach der starken Leistung seiner Mannschaft sein kann, auch in der kommenden Saison in der Oberliga zu spielen.

Turbulent waren noch die sechs Minuten in der Nachspielzeit, als Deliduman per Kopf noch den Siegtreffer hätte landen können, auf der anderen Seite aber auch FT-Kapitän Fricke die Chance hatte, ebenfalls per Kopf aus kurzer Distanz das 2:1 für sein Team erzielen zu können. Dies wäre allerdings des Guten für die Braunschweiger zu viel gewesen, konnten sie doch mit dem 1:1 mehr als zufrieden sein.  (Walter Gleitze/gsd)

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