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3:1 - SVG Göttingen feiert zwei Traumtore

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Von: Helmut Anschütz

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Wieder eine starke Partie: SVG-Edeltechniker Luis Riedel (Mitte) schießt vor Uphusens Youness Buduar auf das Gäste-Tor. Zuvor war ihm schon das 1:0 gelungen.
Wieder eine starke Partie: SVG-Edeltechniker Luis Riedel (Mitte) schießt vor Uphusens Youness Buduar auf das Gäste-Tor. Zuvor war ihm schon das 1:0 gelungen. © Hubert Jelinek/gsd

Im vorletzten Heimspiel der Abstiegsrunde in der Fußball-Oberliga kam die SVG Göttingen vor 260 Zuschauern zu einem verdienten 3:1 (2:0) gegen den TB Uphusen.

Göttingen – Damit wahrte die Sandweg-Elf die letzte „letzte Chance“ im Kampf um den Klassenerhalt. In den letzten drei Spielen helfen dem Team von Trainer Dennis Erkner aber wohl nur drei weitere Siege.

Schon nach fünf Minuten hatte der starke Ali Ismail die erste Chance für die SVG. Mit links zielte er jedoch links neben das Tor. Luis Riedel zielte nach 18 Minuten genauer, traf mit links fast in den rechten Winkel - das erste Traumtor des Freitagabends. Das zweite folgte nur zehn Minuten später. Wieder leitete Riedel die Aktion von rechts mit einem langen Diagonalpass nach links zu Ismail ein, der den Ball direkt in die Mitte weiterspielte, wo Flo Evers mitgelaufen war und ebenfalls direkt vollendete - eine Super-Kombination!

In der 32. Minute hatte Amin Al-Debek das 3:0 auf dem Schlappen: Er stürmte allein durch, zwei Teamkameraden hielten sich zurück, weil sie sonst abseits gestanden hätten. Doch der Schuss flog links am Uphusen-Kasten vorbei. Von den Gästen war offensiv fast nichts zu sehen, sie verpennten die erste Hälfte bis auf zwei Möglichkeiten durch Becker (25.) und Güthermann 35.) fast total.

Güthermann hatte 120 Sekunden nach Wiederbeginn auch die nächste Tormöglichkeit für TB. Doch SVG-Keeper Dennis Henze rettete großartig. Auf der Gegenseite verpasste Fischer das 3:0. Und wie es so ist, fiel dann das 1:2 fast aus dem Nichts: Hofmann brachte Uphusens eingewechselten Daniel Younis zu Fall - ein völlig unnötiger Foulelfmeter fast an der Grundlinie. Güthermann haute ihn humorlos links rein (78.)

Die Partie wurde immer schärfer, insgesamt zückte Referee Behrens (Holzminden) achtmal Gelb, auch für TB-Coach Ahlers-Ceglarek. Über dem SVG-Platz wurde es immer dunkler, doch Krenzek hatte noch einen Lichtblick. Nach einem SVG-Konter war TB-Schlussmann Schimmel zu weit herausgekommen, den Nachschuss versenkte Krenzek aus etwa 30 Metern ins leere Gästetor zum 3:1 (90.).

Riesen-Jubel am Sandweg, nächsten Mittwoch geht die Klassenerhalts-Zitterei in Bersenbrück weiter.  (Helmut Anschütz/gsd)

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