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SVG Göttingen 5:4 gegen Wahrenholz: Es ist nochmal „Mut“ gegangen

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Das 3:1 ist unterwegs: Der SVGer Steen Zimmermann (re.) lässt VfL-Torwart Chris Neuschulz keine Abwehrchance.
Das 3:1 ist unterwegs: Der SVGer Steen Zimmermann (re.) lässt VfL-Torwart Chris Neuschulz keine Abwehrchance. © A.T. da Silva/gsd

„Für die Zuschauer ein geiles Spiel, für mich als Trainer Käse. Es war unser schlechtestes Saisonspiel“, so beurteilte Dennis Erkner den 5:4 (1:1)-Sieg der SVG Göttingen gegen den Aufsteiger VfL Wahrenholz in der Fußball-Landesliga.

Göttingen – Wer wollte dem SVG-Trainer da widersprechen, denn ein 3:1 und 4:2 gaben die Gastgeber noch leichtfertig aus der Hand, ehe sie von dem erst in der Schlussphase eingewechselten Alexander Mut nach dessen Tor nach Flanke von Steen Zimmermann zum 5:

4 doch noch erlöst wurden.

„Mut, wer ist er?“, werden viele fragen. Der 37-Jährige hatte vor vier Jahren schon einmal für die Schwarz-Weißen gespielt, zuletzt für NK Croatia, ehe er jetzt an den Sandweg zurückkehrte und einen sensationellen Einstand feierte. Die gefeierten Helden allerdings waren die dreifachen Torschützen aufseiten der SVG Steen Zimmermann und aufseiten des VfL Marlon Hanse.

Das spektakulärste Tor gelang indes Julian Kratzert, als SVG-Keeper Yannick Tchuikwa das Leder bis zum gegnerischen Keeper Chris Neuschulz schoss, der den Ball abprallen ließ vor die Füße von Kratzert. Der fackelte nicht lange und erzielte aus 40 Metern das zwischenzeitliche 4:2.

Sauer war hingegen Erkner über die Gegentreffer: „Die dürfen so nicht fallen, da waren wir viel zu weit weg von Hanse“.“ VfL-Mittelstürmer Marlon Hanse war so zwei Mal mit dem Kopf und ein Mal im Nachsetzen erfolgreich.

Tore: 1:0 Zimmermann (14./FE), 1:1 Hanse (42.), 2:1 Zimmermann (47.), 3:1 Zimmermann (50.), 3:2 Hanse (59.), 4:2 Kratzert (63.), 4:3 Hanse (75.), 4:4 Schön (90 + 4/FE), 5:4 Mut (90. + 6). (wg/gsd)

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