Fußball-Oberliga

SVG Göttingen gewinnt Derby mit 3:2 gegen Eintracht Northeim

Die SVG in Nöten: Göttingens Torwart Dennis Henze faustet den Ball aus der Gefahrenzone.
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Die SVG in Nöten: Göttingens Torwart Dennis Henze faustet den Ball aus der Gefahrenzone.

Das hart umkämpfte Südniedersachsen-Derby in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig entschied die SVG Göttingen mit 3:2 (2:1) für sich und nimmt nun drei ganz wichtige Punkte mit in die im März beginnende Abstiegsrunde.

Göttingen – Für die Schwarz-Weißen war es im neunten Heimspiel der erste Heimsieg. Dabei sah es für die Northeimer auf dem Kunstrasenplatz des Krügerparks am Sandweg vor 357 Zuschauern sehr gut aus. Denn das Team von Trainer Philipp Weißenborn ging bereits nach sechs Minuten durch einen Kopfballtreffer von Maciej Wolanski mit 1:0 in Führung, hatte auch in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel. Die Northeimer hätten sicherlich noch höher in Führung gehen können, doch Raoul Fricke per Kopf (14. Minute) und erneut Wolanski (22.) konnten weitere gute Chancen nicht nutzen.

In der Folgezeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und so auch in der 28. Minute folgerichtig zum Ausgleich durch ein „Murmeltor“ von Finn Daube, der den Ball gar nicht richtig traf, dieser aber langsam ins untere linke Northeimer Toreck trudelte. Unglücklich für die Eintracht der 1:2-Rückstand, als Hannes Fritz in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen direkten Freistoß von Richard Hehn mit dem Scheitel ins eigene Gehäuse abfälschte.

Die Gäste kamen gut aus der Halbzeitpause, doch Fricke verpasste den Ausgleich, als sein Schuss aus 14 Metern über die SVG-Querlatte segelte (52.). Als Fritz in der 61. Minute den Ex-Northeimer Hehn im eigenen Strafraum foulte, gab’s Elfmeter, den Yannis Fischer sicher zum 3:1 für die Schwarz-Weißen unten rechts verwandelte. Doch die Northeimer gaben sich keinesfalls geschlagen, und Wolanskis Schuss aus 16 Metern konnte SVG-Keeper Dennis Henze zur Ecke fausten (85.). Nur eine Minute später erneut Wolanski, dessen Schuss aus elf Metern Alexander Kern auf der Torlinie abwehren konnte.

„Es war ein niveauarmes Spiel, der Oberliga nicht würdig, geradezu ein Trauerspiel“, ging Eintracht-Trainer Weißenborn hart ins Gericht mit beiden Teams.

Tore: 0:1 Wolanski (6.), 1:1 Daube (28.), 2:1 Fritz (45. + 2/Eigentor), 3:1 Fischer (63./Foulelfmeter), 3:2 Grunert (73.).  (Walter Gleitze/gsd)

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