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SVG Göttingen ist erster Finalist im Sparkasse Cup

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Von: Walter Gleitze

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Das 2:0 per Foulelfmeter: SVG-Spielmacher Luis Riedel (12) lässt Weendes Torwart Karim Ciirdaev keine Abwehrmöglichkeit.
Das 2:0 per Foulelfmeter: SVG-Spielmacher Luis Riedel (12) lässt Weendes Torwart Karim Ciirdaev keine Abwehrmöglichkeit. © Hubert Jelinek/gsd

Fußball-Landesligist SVG Göttingen ist nach dem 4:2 (3:1)-Sieg gegen den Bezirksligisten SCW Göttingen auf dem besten Weg, den Turniersieg im 17. Sparkasse Göttingen Cup zu verteidigen.

Göttingen – Allerdings benötigten die spielhöheren Schwarz-Weißen ein gehöriges Stück Arbeit, um sich gegen die tapfer kämpfenden Weender am Ende durchzusetzen.

„Wir haben gut gekämpft, ein gutes Spiel gemacht, waren noch drei Mal vor dem gegnerischen Tor“, war auch SCW-Trainer Martin Wagenknecht mit seinem Team durchaus zufrieden. „Die erste Viertelstunde haben wir ein wenig hergeschenkt. Ansonsten aber waren wir gleichwertig. Das gibt Mut für die kommende Saison. Ich bin stolz auf mein Team“, ergänzte Wagenknecht.

Nach einer Riesenchance (6.) des Weendes Leonard-Rolf Zensen, der freistehend über den SVG-Kasten schoss, nahmen die SVGer das Heft des Handelns in die Hand und gingen quasi im Minutentakt durch Julian Kratzert (9.), der nur eine Minute zuvor per Kopf den Pfosten getroffen hatte, Luis Riedel per Foulelfmeter (12.) und Neuzugang Mattis Mühlhaus mit 3:0 in Führung. Dazwischen traf Mühlhaus per Kopf noch den Pfosten (11.).

„Wir müssen 5:0 führen nach 20 Minuten, hätten eine bessere Chancenverwertung gebraucht“, ärgerte sich SVG-Co-Trainer Alen Mehmedovic, der den urlaubenden Coach Dennis Erkner vertrat, über weitere vergebene Torchancen. In der 36. Minute nutzte Jonas Pannen einen Stellungsfehler des SVG-Keepers Yannik Tchuikwa zum 1:3-Anschlusstreffer.

Nach der Pause scheiterte Nicolas Krenzek an Weendes Torwart Karim Ciirdaev (53.) Nur vier Minuten später erzielte erneut Pannen das 2:3 für den SCW, der nun auch gegenhalten konnte, da die SVG nur noch das Nötigste tat. „Vorn haben wir nicht mehr die Impulse gesetzt, die wir gebraucht hätten, um das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. Zudem haben wir auch ein bisschen den Faden verloren vor allem nach dem 2:3“, bemängelte Mehmedovic.

Für die Erlösung sorgte der eingewechselte Neuzugang Steen Zimmermann, der einen Freistoß von Luis Riedel mit dem Kopf ins kurze Toreck zum 4:2-Sieg /73.) verwerten konnte. „Wenn wir fokussiert nach vorn spielen, machen wir auch aus zwei Chancen ein Tor“, so das Fazit von Mehmedovic.  (Walter Gleitze/gsd)

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