Fußball-Oberliga

1:2 - SVG Göttingen lädt Arminia zum Sieg ein

Schneidiger Angriff: Nicolas Krenzek von der SVG und Moritz Alten von Arminia Hannover im Laufduell.
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Schneidiger Angriff: Nicolas Krenzek von der SVG und Moritz Alten von Arminia Hannover im Laufduell.

Die SVG Göttingen hat das zweite Auswärtsspiel bei Arminia Hannover mit 1:2 (1:2) verloren. Am Bischofsholer Damm war allerdings mehr drin, doch die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner scheiterte letztlich an sich selbst und zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung-

Hannover – SVG-Coach Erkner hatte gegenüber Wolfenbüttel dreimal umgestellt: Für Omar Younes stand Dennis Henze im Kasten, für Mathis Ernst (beruflich verhindert) und den verletzten Richard Hehn bot er Kevin Hühold und Alex Kern auf. Für die Arminen war es das erste Liga-Spiel, nachdem die Partie in Northeim Corona-bedingt abgesagt worden war.

Die Schwarz-Weißen begannen wie beim 2:2 in Wolfenbüttel: Mit zu wenig Mut, ängstlich und mit zu wenig Courage. So kam es wie beim MTV: Die Hannoveraner nutzten ihre erste Chance zur Führung nach 13 Minuten. Moritz Alten spielte den Ball in den Strafraum, wo die SVG-Abwehr einfach gepennt hatte. Rafael Hotes erfasst die Situation als erster und schob den Ball rechts unten rein.

Danach aber fing sich die SVG und kam besser ins Spiel. Auch hier führte die erste richtige Möglichkeit zum ersten Treffer. Nico Krenzek steckte den Ball im Zentrum auf Justin Taubert durch, der aus zwölf Metern links unten reinschob. In dieser Phase agierte die SVG endlich mit mehr Mumm, blieb aber im Abschluss viel zu harmlos. Kurz vor der Pause kamen die „Blauen“ weder auf und profitierten von einem Geschenk der Gäste. Luc-Elias Fender war mit einem Heber zum 2:1 erfolgreich. Es war nicht das erste Mal, dass die Göttinger den Ball in der Spieleröffnung anfängerhaft vertändelten. Zudem hatte Arminia noch drei Riesen-Chancen durch Posch- mann, Ramme und Alten. SVG-Neuzugang Tomi Relota musste bei letzterer Chance auf der Linie retten.

Nach der Pause war der erste Aufreger ein Zusammenprall zwischen SVA-Keeper Holm und Kern. Zehn Minuten später krümmte sich Holm erneut vor Scmerzen am Boden, wurde mehrere Minuten behandelt. Die SVGer hatten jetzt mehr vom Spiel, konnten aber kein Kapital daraus schlagen.

Auf Hannover-Seite hatte der eingewechselte Lucic die einzige Arminen-Gelegenheit, doch seine scharfe Flanke fand keinen Abnehmer. Nach einem Göttinger Freistoß rammte Andre Weide den Ball in die Maschen, doch Schiedsrichter Geismann gab den Treffer wegen Foulspiels nicht.

In der hereinbrechenden Dämmerung zeigte der Refere dann sieben Minuten Nachspielzeit an, weil der Torwart so lange behandelt werden musste. Die SVG warf alles rein, Torwart Henze tauchte im SVA-Strafraum auf, doch das 2:2 blieb den Schwarz-Weißen versagt. (Helmut Anschütz/gsd)

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