Fußball-Oberliga

SVG Göttingen nach Nullnummer weiter ungeschlagen

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Mit Punkt zufrieden: SVG Trainer Dennis Erkner ist immer sehr engagiert an der Seitenlinie, so auch in Braunschweig beim 0:0 seiner Schwarz-Weißen.

Die SVG Göttingen bleibt in der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig weiter unbesiegt und nach dem fünften Spieltag Spitzenreiter. Bei den Freien Turnern in Braunschweig schaffte das Team von Trainer Dennis Erkner ein 0:0 der eher glücklichen Art.

„Wir waren fußballerisch den Turnern klar unterlegen, hatten aber die besseren Torchancen“, meinte Erkner nach diesem schwer erkämpften einen Punkt. So zirkelte Ali Ismail in der zwölften Minute aus spitzem Winkel den Ball am langen Pfosten vorbei. Innerhalb einer Minute hätten die Gastgeber aber auch in Führung gehen können, als Ex-Profi Damir Vrancic nach einem Eckball per Kopf den Ball auf die Latte setzte und derselbe Spieler aus der Distanz SVG-Torwart Dennis Henze zu einer starken Parade zwang.

Kurz nach dem Wechsel war es wiederum Ismail, der die Gäste in Führung hätte bringen können, doch er legte sich das Leder zu weit vor, sodass FT-Keeper Timo Keul noch abwehren konnte. In der 51. Minute traf nach einem Fehler von Henze Niklas Neudorf nur den Außenpfosten. Und in der 61. Minute hatten die Braunschweiger Fans schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch Benedict Chandra verfehlte völlig freistehend das gegnerische Gehäuse. In der 67. Minute sah der eingewechselte Julian Kratzert, dass FT-Keeper Keul zu weit vor seinem Kasten stand und versuchte es von der Mittellinie aus, der Ball verfehlte aber nur ganz knapp das Tor.

„Wir waren in vielen Situationen zu hektisch, haben keine Ruhe in unsere Aktionen bekommen. Wir haben den Ball viel zu schnell verloren“, analysierte Erkner. In der Tat bekamen die Göttinger selten einen Zugriff aufs Spiel, wussten die Braunschweiger aber auch selten, aus ihrer spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Andererseits agierte die SVG-Defensive in den meisten Fällen sehr aufmerksam, ließ wenig zu und belohnte sich mit diesem 0:0.

„In der ersten halben Stunde war die Körpersprache nicht gut. Aber wenn man als Aufsteiger gegen eine gestandene Oberligamannschaft dort einen Punkt holt, ist das gut“, war Erkner mit dieser Nullnummer durchaus zufrieden“, sagte Erkner.

SVG: Henze - Westfal, Brandt, Weide, Doll - Al Debek, Hehn - Taubert (68. Fischer), Presch (88. Duell), Krenzek (84. Nazirov) - Ismail (62. Kratzert).  gsd

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