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SVG Göttingen: Trainer Erkner feiert 4:1 zum 40. Geburtstag

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Von: Walter Gleitze

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Das 2:1 ist unterwegs: Der SVGer Jannis Fischer Tor (Mitte) ist per Kopf erfolgreich, Acostas Finn Niklas Eilers (rechts) kann nicht mehr eingreifen.
Das 2:1 ist unterwegs: Der SVGer Jannis Fischer Tor (Mitte) ist per Kopf erfolgreich, Acostas Finn Niklas Eilers (rechts) kann nicht mehr eingreifen. © Hubert Jelinek/gsd

Ein schöneres Geschenk zu seinem 40. Geburtstag mit dem 4:1 (2:1)-Sieg über den BSC Acosta Braunschweig hätte die Mannschaft der SVG Göttingen ihrem Trainer Dennis Erkner nicht machen können.

Göttingen – Mit diesem Erfolg festigten die Schwarz-Weißen ihren dritten Tabellenplatz in der Fußball-Landesliga.

Nach dieser überzeugenden Partie verbeugte sich Erk- ner im Spielerkreis nach dem Abpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Alexander Rosenhagen, der mit dieser fairen Partie allerdings auch keine Mühe hatte, vor seiner Mannschaft ehrfurchtsvoll. Erkners Begründung folgte auf dem Fuß: „Ihr habt kein einziges Heimspiel weder in der Oberliga noch in der Landesliga in diesem Kalenderjahr 2022 verloren – mein größter Respekt vor dieser Leistung.“ Und dass sein Team dieses Jahr auch noch mit einer tollen Leistung vor eigenem Publikum beendete – einen schöneren Abschluss hätte es Trainer und Mannschaft für 2022 nicht geben können.

Gleichwohl mussten die Gastgeber erst einmal durch ein unglückliches Eigentor von Mattis Mühlhaus, der einen Eckball ins kurze Toreck beförderte, nach nur neun Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. „Wie die Mannschaft dann aber zurückgekommen ist, verdient meine Hochachtung“, so Erkner.

Es war der Unglücksrabe höchstselbst, der seinen Fehler beim Eigentor wieder gutmachte. Mühlhaus glich per Kopf völlig freistehend nach einer Flanke von Robin Möllers zum 1:1 in der 20. Minute aus. Und nur acht Minuten später brachte Yannis Fischer ebenfalls per Kopf nach einem Eckball von Anton Böke die Göttinger mit 2:1 in Führung.

Zur Halbzeitpause mussten die SVGer wechseln, Spielmacher Luis Riedel hatte sich verletzt – für ihn kam Dilsad Kaplan. „Bis auf die zehn bis 15 Minuten nach der Pause, als wir etwas wackelig waren, haben wir den Gegner 65 Minuten beherrscht“, meinte Erkner. Und mit seinem zwölften Saisontor brachte Steen Zimmermann mit einem Schuss aus 18 Metern – der Ball schlug flach unten links ein – mit dem 3:1 in der 65. Minute die Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße. Mühlhaus versäumte es, nur fünf Minuten später auf 4:1 zu stellen, als er eine Riesenchance verdaddelte. Doch nur zwei Minuten später machte es Mühlhaus besser, als er den Ball nach einem Freistoß von Amin Al Debek ins Braunschweiger lange Toreck zum 4:1-Endstand verlängerte.  (Walter Gleitze/gsd)

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