Fußball-Oberliga

SVG Göttingen weiter in der Erfolgsspur?

+
Auch gegen Wolfsburg von Beginn an dabei? Das hofft zumindest SVG-Stürmer Justin Taubert (links), der von seinem Mitspieler Amin Al Debek beobachtet wird.

Die Voraussetzungen für das Punktspiel der Fußball-Oberliga Hannover/Braunschweig zwischen der SVG Göttingen und Lupo Martini Wolfsburg (So., 15 Uhr, Stadion am Sandweg) könnten von der Statistik her nicht unterschiedlicher sein. Während der gastgebende Aufsteiger ganz stark in die Saison gestartet ist – zwei Siege, ein Remis –, haben die Wolfsburger bei erst zwei Spielen ein Remis und eine Niederlage auf dem Konto.

Diese 0:2-Niederlage kassierte Lupo Martini unter der Woche beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder, bei dem die Schwarz-Weißen am Sonntag zuvor 2:0 gewonnen hatten. Nunmehr daraus zu schließen, dass die SVG in die Begegnung mit den Wolfsburgern als Favorit geht, wird sicherlich niemand beim Neuling, weder die Spieler noch Trainer Dennis Erkner.

Neben Egestorf/Langreder sind nämlich die Gäste ebenfalls als einer der Favoriten auf Platz eins gehandelt worden, spielte Wolfsburg noch in der Saison 2018/19 mit Egestorf in der Regionalliga, aus der beide dann in die Oberliga abgestiegen sind.

Gleichwohl haben die Göttinger bisher bewiesen, wie stark sie diese Liga aufmischen können. Und die Frage wird sein: Wer geht nunmehr mit größerem Respekt in diese Partie am Sandweg?

„Bisher liegen wir natürlich voll im Soll und können stolz auf das Geleistete sein. Unsere guten Ergebnisse liegen hauptsächlich an unserer hohen taktischen Disziplin und unserer Einsatzbereitschaft“, nennt Erkner nachvollziehbare Gründe des derzeitigen Erfolgs seiner Mannschaft. „Solange wir diese beibehalten und Woche für Woche ein bisschen was draufpacken, bin ich zuversichtlich“, ergänzt der SVG-Coach.

Wichtig sicherlich auch, warum es derzeit gut läuft bei den SVGern, dass bis auf Patrick Hofmann (Außenbandriss) alle Spieler fit sind, Erkner so aus dem Vollen schöpfen kann und vor allem über sehr gute personelle Alternativen verfügt. So begann in Egestorf Justin Taubert. Er stand erstmals in der Anfangsformation und bildete mit Ali Ismail die Angriffsformation. Ob der schnelle Taubert auch gegen Lupo Martini von Beginn an auflaufen wird, macht Erkner von der Aufstellung des Gegners abhängig.

Die neben Spitzenreiter SV Ramlingen-Ehlershausen und BW Tündern einzig noch ungeschlagenen Göttinger kassierten in den bisherigen drei Spielen erst einen Gegentreffer, was zuvörderst auch daran liegt, dass sowohl die Mittelfeldspieler, aber auch die Stürmer sehr gut nach hinten arbeiten.  wg/gsd

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.