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SVG Göttingen will den positiven Trend in Celle fortsetzen

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Von: Walter Gleitze

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Harter Zweikampf: SVG-Kapitän Steffen Doll (links), hier im Hinspiel gegen Celles Fabian Weigel, hofft auf einen Sieg in Celle. Gegen Hagen/Uthlede erzielte Doll das 1:1.
Harter Zweikampf: SVG-Kapitän Steffen Doll (links), hier im Hinspiel gegen Celles Fabian Weigel, hofft auf einen Sieg in Celle. Gegen Hagen/Uthlede erzielte Doll das 1:1. © Hubert Jelinek/gsd

Nach dem 2:0-Sieg in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga bei TB Uphusen ist bei der SVG Göttingen wieder die Hoffnung aufgeflammt, den Ligaerhalt doch noch schaffen zu können.

Göttingen – Diese Hoffnung dürfte umso größer werden, sollte am Sonntag um 15 Uhr im Rückspiel beim MTV Eintracht Celle ein Sieg gelingen.

„Das Spiel in Uphusen war eines unserer besten“, sagt SVG-Trainer Dennis Erkner und wünscht sich logischerweise, dass seine Mannschaft an diese gute Leistung nun auch in Celle anknüpfen kann. Dabei hofft er, dass Stürmer Julian Kratzert, der die beiden Torleute Dennis Henze (Schleimbeutelentzündung) und Omar Younes (Adduktorenprobleme) in Uphusen vertreten musste und sogar einen Elfmeter hielt, zumindest von Henze abgelöst und wieder im Angriff eingesetzt werden kann.

Beim 2:2 gegen Celle vor zehn Tagen ist dem Göttinger Trainer bei der Videoanalyse aufgefallen, dass „wir schon einige Torchancen mehr hatten, um dieses Spiel zu gewinnen. An unserer Chancenverwertung müssen wir arbeiten“, so Erkners Schlussfolgerung. Allerdings hatte er auch erkannt, dass „Celle spielerisch einiges draufhat und wir somit gegen den Ball noch besser arbeiten müssen“.

Sechs Spiele stehen in dieser Abstiegsrunde noch auf dem Programm. „Ich halte nichts davon, immer wieder zu gucken, wie die Chancen, die Liga zu halten, sind. Wir schauen von Spiel zu Spiel, haben von den bisherigen vier Spielen drei recht ordentlich gespielt und wollen diesen positiven Trend fortsetzen und weiterhin jedes Spiel ernst nehmen“, betont Erkner.

Ob Tilo Kopp und Ricardo Moreno Morales die Reise nach Celle antreten können – beide haben leichte Erkältungen –, stellt sich kurzfristig heraus. Bei Luis Riedel hofft Erkner, dass dieser bald bei 100 Prozent Leistung ankommt. Noch hat es in den vergangenen zwei Spielen für 90 Minuten für den Mittelfeldspieler nach seiner Corona-Erkrankung nicht gereicht. Der langzeitverletzte Mittelfeldspieler Richard Hehn hat mit dem Lauftraining begonnen. „Ich würde mich freuen, wenn ich ihn noch einsetzen kann in dieser Saison – es ist aber eher unrealistisch“, so Erkner. (Walter Gleitze/gsd)

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