Fußball-Oberliga

SVG Göttingen will Talfahrt in Tündern stoppen

Debüt nach Rückkehr: Göttingens Florian Evers, hier im Pokalspiel gegen Tündern, hofft, im Punktspiel gegen diesen Gegner dabei zu sein.
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Debüt nach Rückkehr: Göttingens Florian Evers, hier im Pokalspiel gegen Tündern, hofft, im Punktspiel gegen diesen Gegner dabei zu sein.

„Es wird sicherlich ein anderes Spiel als das Pokalspiel“, sagt Trainer Dennis Erkner. Vor drei Wochen spielte die SVG Göttingen im Achtelfinale des Niedersachsen-Pokals gegen Blau-Weiß Schwalbe Tündern, gewann nach Elfmeterschießen mit 5:4.

Göttingen – Nun begegnen sich die beiden Teams im Punktspiel der Fußball-Oberliga Hannover/BS am Freitagabend um 20 Uhr in der „Kampfbahn Hameln“ (Tönebönweg).

Bis auf Endri Dumi stehen Erkner alle Spieler, die auch am vergangenen Sonntag gegen Lupo Martini Wolfsburg beim 0:0 dabei waren, zur Verfügung. Dumi schied gegen Lupo vorzeitig mit Verdacht auf einen Kreuzband-riss aus.

Erkenntnisse aus dem damaligen Pokalspiel zu ziehen, hält der SVG-Coach für schwierig. „In diesem Spiel gab es Wellen, mal waren wir gut, dann aber wieder Tündern. Dieser Gegner war nicht schlechter als wir, es war ein Spiel auf Augenhöhe“, erinnert sich Erkner.

Tündern habe einige herausragende Spieler. „Zum Beispiel Robin Tegtmeyer. Er ist überragend, auf ihn müssen wir achten“, weiß Erkner, dass es vornehmlich darum geht, den nur 1,75 m großen 30-jährige Mittelstürmer in seinem Aktionsradius einzuschränken. „Diese Mannschaft kann in dieser Liga jedem Gegner wehtun.“

Zwar verfügt der derzeitige Tabellenletzte in dieser Zehnerstaffel über die viertstärkste Abwehr mit bisher zehn Gegentreffern in sechs Spielen, doch in der Offensive hapert es gewaltig. Bei erst vier Treffern nehmen die SVGer den letzten Platz ein. „Wir haben Lust“, sagt Erkner mit Blick auf die Partie gegen Tündern, bei der die Göttinger endlich den ersten Sieg erzielen wollen in der Hoffnung, dass die Stürmer treffen. Dabei helfen sollen auch Mittelfeldspieler Amin Al Debek, der gegen Wolfsburg wieder dabei war, und Routinier Florian Evers, der gegen Lupo aufgrund einer leichten Blessur geschont wurde.

Mit Blick auf die Ausschreibung dieser Qualifikationsrunde, in der jeder gegen jeden in Hin- und Rückspielen antritt, wäre ein Dreier gegen Tündern umso wichtiger. Denn die beiden Oberligen Hannover/Braunschweig und Weser-Ems/Lüneburg werden nach dieser Runde neu gegliedert. Die ersten Fünf jeder Staffel spielen eine Meisterschaftsrunde um den Aufstieg in die Regionalliga Nord, die letzten Fünf spielen eine Abstiegsrunde. Mannschaften der Meisterschafts-beziehungsweise Abstiegsrunde, die in der Qualifikationsrunde bereits gegeneinander gespielt haben, spielen nach der Neueinteilung nicht mehr gegeneinander. Für diese Spiele werden die Ergebnisse aus den Qualifikationsspielen gewertet.  (Walter Gleitze/gsd)

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