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SVG 5:1 im Göttinger Derby gegen Sparta: Taubert betätigt sich als „Türöffner“

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Von: Walter Gleitze

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Wo ist der Ball? Fragen sich (von links) Spartas Marcel Heimbüchel, Jeremia Rudzki, Grzegorz Podolczak, die SVGer Mattis Mühlhaus und Ricardo Moreno Morales.
Wo ist der Ball? Fragen sich (von links) Spartas Marcel Heimbüchel, Jeremia Rudzki, Grzegorz Podolczak, die SVGer Mattis Mühlhaus und Ricardo Moreno Morales. © Hubert jelinek/gsd

Lange Zeit sah es gar nicht nach einem 5:1 (1:0)-Sieg der favorisierten SVG Göttingen im Stadtderby gegen Sparta aus.

Göttingen – Denn nach dem frühen 1:0 der Schwarz-Weißen durch Mattis Mühlhaus, der das Leder ins lange Toreck zirkelte, hielten die Gäste ab der zehnten Minute diese Partie völlig offen. Da musste dann schon ein Sonntagsschuss vom rechten 16 m-Eck, der im oberen Torwinkel landete, des erst in der 64.

Minute für Steen Zimmermann eingewechselten Justin Taubert herhalten zum 2:1 (70.), das quasi der Türöffner für diesen drei Tore zu hoch ausgefallenen Sieg der Gastgeber war.

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, nicht unbedingt. Wir haben es uns unnötig schwer gemacht, sind nach der 1:0-Führung hektisch gewesen, unser Spiel war unklar“, monierte SVG-Trainer Dennis Erkner zu Recht. Denn das 3:1 (73.) resultierte aus einem Handelfmeter – Nicolas Krenzeks Flanke bekam Ali Nasreddine an den Arm –, den Dilsad Kaplan sicher verwandelte, wie ebenfalls das 5:1 aus einem Foulelfmeter, den der gefoulte Luis Riedel mit dem Schlusspfiff ebenfalls sicher einnetzte.

Glück hatten die Gastgeber bereits nach drei Minuten, dass Torwart Yannick Tchuikwa bei einem Weitschuss von Gianni Weiß erhebliche Probleme hatte und erst im Nachfassen den Rückstand verhindern konnte. „Hört sich vielleicht etwas seltsam an, aber trotz des 1:5 habe ich bei meiner Mannschaft Fortschritte gesehen. Wir bekommen anfangs ein dummes Tor, haben dann aber in der Folgezeit die Partie lange offen gehalten“, sagte Sparta-Trainer Enrico Weiß. Sein Team habe zu Recht dann das 1:1 (63.) gemacht, als SVG-Keeper Tchuikwa einen Ball nicht kontrollieren konnte und Jeremia Rudzki im Nachsetzen den Ball aus kürzester Entfernung über die Torlinie drückte.

Das 2:0 (15.) für die SVG verhinderte Torwart Marvin Brelage, der einen Schuss von Riedel glänzend zur Ecke abwehren konnte. In der 29. Minute traf Alexander Kern den Sparta-Querbalken, und in der 41. Minute setzte Spartas Marcel Heimbüchel einen Distanzschuss ganz knapp am linken SVG-Torpfosten vorbei.

Es waren die Einwechselungen von Taubert und auch Krenzek und die personelle Umstellung, die die Wende zugunsten der SVG brachte. „Justin hatte zwei Wochen nicht trainiert. Ich muss mir nach diesem Spiel überlegen, ob wir es so beibehalten“, scherzte Erkner nach seinem Coup, Taubert eingewechselt zu haben – und damit auch den Sieg.  (Walter Gleitze/gsd)

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