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Tanzsportteam Göttingen bei der EM: „Sind grundsätzlich gut vorbereitet“

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Von: Walter Gleitze

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Bei der Vorstellung vor zwei Wochen: Das Göttinger Tanzsportteam macht sich am Freitag zur Europameisterschaft in Nürnberg am Samstag auf und hofft unter den zehn teilnehmenden Teams, eine Medaille ertanzen zu können.
Bei der Vorstellung vor zwei Wochen: Das Göttinger Tanzsportteam macht sich am Freitag zur Europameisterschaft in Nürnberg am Samstag auf und hofft unter den zehn teilnehmenden Teams, eine Medaille ertanzen zu können. © Hubert Jelinek/gsd

Am kommenden Samstag findet in Nürnberg ab 15 Uhr die Europameisterschaft in der Standardformation statt. Dabei aus Deutschland auch das Tanzsportteam des ASC Göttingen. Wir sprachen mit seinem Cheftrainer Markus Zimmermann unter anderem über die Aussichten seiner Formation.

Wie gut ist Ihre Formation vorbereitet für die EM?

Wir sind grundsätzlich gut vorbereitet. Dadurch, dass dieser EM-Termin kurzfristig kam, ist unsere Vorbereitung nicht ganz auf dem Höhepunkt angelangt, der Saisonhöhepunkt ist ausgerichtet auf die Weltmeisterschaft.

Wie waren die Trainingsbedingungen in der noch immer coronageschwängerten Zeit?

Grundsätzlich relativ normal von einigen krankheitsbedingten Ausfällen, die immer mal wieder passieren können.

Einige Paare sind aus Ihrem B-Team ins A-Team gerückt. Sind diese Paare inzwischen voll integriert?

Voll integriert auf jeden Fall. Wir hatten einen gewissen Umbruch im Team. Wir werden sicherlich einige aus dem B-Team bei dieser EM einsetzen, denn sie haben das Team auch verstärkt.

Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Das ist tatsächlich sehr schwierig zu sagen, weil wir von der grundsätzlichen Ausrichtung her nicht wissen, was die Konkurrenz macht. Es gab seit Jahren keine internationalen Meisterschaften mehr, nun finden seit langem mal wieder internationale Meisterschaften statt. Der Leistungsstand anderer Mannschaften ist für uns so nicht erkennbar. Ich denke, dass von der Ergebnisorientierung her es wichtig ist, erst einmal ins Finale zu kommen (von den zehn teilnehmenden Teams erreichen sechs das Finale, die Red.). Das ist es, was wir anstreben. Eine Medaille zu erreichen, können wir derzeit nicht abschätzen.

Russland und Weißrussland sind aus hinlänglich bekannten Gründen nicht dabei. Wertet das Fehlen dieser beiden starken Nationen die EM ab?

Auch das ist schwierig zu sagen. Natürlich würden wir uns mit diesen Nationen messen, muss man klar sagen. Es ist eine Schwächung, aber in der aktuellen Lage einzig, was geht. Man muss auch sehen, dass es keine schlechten Teams sind, die nun bei der EM am Samstag starten. Es wird schon ein sehr leistungsstarkes Feld sein, so gesehen eine hochwertige EM.

Braunschweig als amtierender deutscher Meister ist nicht dabei. Warum nicht?

Das liegt am Qualifikationsmodus in Deutschland. An der EM nehmen der Erste und der Zweite der Bundesliga teil. Bedingt durch Corona hat Braunschweig in der Bundesliga nicht alle Turniere mitgemacht, sodass wir Erster und Nürnberg Zweiter geworden ist.

EM und nicht einmal einen Monat später am 15. Oktober die WM in ein und demselben Land, was eher ungewöhnlich ist. Welches sind die Gründe?

Eine der Hauptgründe ist in der Tat, dass es immer weniger Bewerber gibt. Jahrelang hat es keine EM gegeben. Nun war man froh, dass Nürnberg sich bereit erklärt hat, diese EM auszurichten.  (Walter Gleitze/gsd)

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