American Football: Göttingen Generals kehren in die Regionalliga zurück

Titel geholt, Aufstieg klar

Philip Arnold

Göttingen. Die Göttingen Generals haben sich den Meistertitel in der Football-Oberliga Nord gesichert. Im Endspiel gewann die Mannschaft von Trainer Matthias Schmücker mit 20:16bei den Hamburg Heat. Die Göttinger Fans unter den 250 Zuschauer feierten den Titel ausgelassen. Auch deshalb, weil sie in der kommenden Saison zu einem Regionalligisten in den Maschpark gehen können. Denn Klubchef Philip Arnold, gleichzeitig Kicker im Team, erklärte, dass die Generals kommende Spielzeit in der 3. Liga antreten werden. „Wir suchen die Herausforderung“, sagt Arnold, dessen Team in der vergangenen Saison das Endspiel verloren hatte und vor zwei Jahren auf den Aufstieg verzichtet hatte.

In Hamburg starteten die Generals mit der Offense in das Spiel. Die Verteidigung der Heat stand aber gut und verhinderte zunächst Punkte. Aber auch die Verteidigung der Generals schickte den gegnerischen Angriff immer wieder ohne Punkte vom Feld. So endete das erste Quarter 0:0.

Touchdown Klinkermann

Erst im zweiten Quarter fand eine Angriffsserie der Generals einen zählbaren Abschluss. Marc Klinkermann erzielte mit zwei Läufen sowohl einen Touchdown als auch eine sich anschließende Two-Point-Conversion („TPC“) und sorgte damit für die erste Führung der Partie. Die Verteidigung der Generals stand weiterhin gut und hielt eine vielversprechende Angriffsserie der Hamburger von der Endzone fern. Ein Fieldgoal konnte dennoch nicht verhindert werden. Zur Pause führten die Südniedersachsen 8:3.

Im dritten Quarter legten die Generals durch einen Lauf von Lukas Helfrich nach und bauten die Führung auf 14:3 aus. Die „TPC“ blieb erfolglos. Nun hielt Hamburg aber dagegen und verwandelte neben einem Touchdown-Pass auch einen Zusatzpunkt zum Zwischenstand von 14:10.

Die Generals-Defense spielte nun wieder stärker auf und ließ im dritten Quarter keine Punkte mehr zu. Ungenauigkeiten im Angriff der Generals sorgten allerdings für einen Ballbesitzwechsel und damit für eine gute Gelegenheit, die sich Hamburg nicht entgehen ließ. Ein weiterer Touchdown-Pass zum 16:14 sorgte für die erste Führung Hamburgs in der Partie bei noch fünf Minuten verbleibender Spielzeit.

Nun kamen die Generals an der eigenen 25-Yardlinie in Ballbesitz und marschierten von First-Down zu First-Down. Die Verteidigung der Gastgeber schien den Generals nicht mehr viel entgegensetzen zu können, und so erzielte Lukas Helfrich bei 53 Sekunden auf der Uhr erneut einen Touchdown zur 20:16-Führung für Göttingen. Die anschließende „TPC“ verhinderten die Göttinger.

Riesenjubel bei den Fans

Im darauffolgenden Kickoff tackleten Tim Gawor und Lars Schwarz den Kick-Returner so hart, dass dieser den Ball fallen ließ und Orest Oribko diesen sichern konnte. Martin Grimm beendete in der sogenannten Victory-Formation durch zweimaliges „auf-die-Knie-gehen“ das Spiel und sicherte so den Göttingen Generals den Meistertitel.

Die Uhr lief aus und bei den Generals und den zahlreichen, mitgereisten Fans löste sich die Anspannung in nahezu grenzenlosen Jubel. (gsd/nh)

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