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Tour d’Energie 2022: Rad-Spektakel bewegt die Region

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An blühenden Rapsfeldern vorbei: Der Wettergott meint es wohl auch in diesem Jahr gut mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Tour d’ Energie.
An blühenden Rapsfeldern vorbei: Der Wettergott meint es wohl auch in diesem Jahr gut mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Tour d’ Energie. © Hubert Jelinek/gsd

Nach zwei Jahren Corona-Pause ist es endlich wieder soweit: Am Sonntag fällt der Startschuss zum Jedermann-Radrennen Tour d’Energie (TDE).

Göttingen – Seit der ersten Auflage im Jahr 2005 hat sich die „Göttinger Tour de France“ für Hobby- und Amateurradsportler zu einem der größten Jedermann-Rennen in ganz Deutschland und zu dem größten in Niedersachsen gemausert.

Über 3000 TeilnehmerInnen (bis Mittwoch, 12 Uhr, hatten 2.988 StarterInnen gemeldet) werden dann auf die beiden Strecken über 45 und 100 Kilometer an den Start gehen, Zehntausende werden sie an der Strecke und im Zieleinlauf anfeuern.

Die Tour d’Energie am kommenden Sonntag ist mittlerweile ein Rennen, das die Stadt und die ganze Region Südniedersachsen bewegt! Fast die Hälfte aller Teilnehmer kommen aus Göttingen und dem Göttinger Umland. Mit 15 Schul- und zahlreichen Firmenteams zeigt sich Göttingen radsportlich von seiner besten Seite. Doch nicht nur die Teilnehmerzahlen sprechen für die feste Verankerung der TDE in der Region, sondern auch die große Zahl an Helfern. Durch die Zusammenarbeit mit der Polizei und 500 Helfern der Freiwilligen Feuerwehren entlang der Strecke ist eine Straßensperrung überhaupt erst möglich. Weitere 100 Helfer organisieren den Start- und Zielbereich. Die Radsportvereine Tuspo Weende und biciKLETTEN unterstützen fachlich und vor Ort mit einem engagierten Team. Für die ärztliche Versorgung während des Rennens sind die Rettungssanitäter der Johanniter im Einsatz.

Vom Start des ersten Startblocks um 10.25 Uhr bis zum Zieleinlauf des letzten Teilnehmenden muss das System ineinandergreifen, um allen ein sicheres Rennen zu gewährleisten. „Eine Aufgabe, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Die GoeSF und 3000 Teilnehmer sagen Danke für Euer Engagement“, so Projektleiter Johannes Frey von der Göttinger Sport und Freizeit GmbH & Co.KG (GoeSF).

Auf den zwei Strecken über 45 und 100 Kilometer sind nicht nur Rennräder, sondern auch Mountainbikes, Stadt- oder Trekkingräder unterwegs. „Das zeigt uns, dass die TDE eine Breitensportveranstaltung für Alle ist, die viele Teilnehmer aus dem Göttinger Umland anzieht“, freut sich Jonas Stechmann aus dem Orga-Team. Und: „Selbst als Zuschauer ist das Rennen ein Highlight. Es reicht oft aus, vor die Tür zu treten und die vorbeifahrenden Sportler anzufeuern. Viele Teilnehmer sind begeistert von der Atmosphäre bei der Tour d’Energie.“

Der spannenden Zieleinfahrt der ersten Fahrer der 45 Kilometer-Strecke wird gegen 11.30 Uhr entgegengefiebert. Um 13.15 Uhr ist mit den ersten Fahrern der Langstrecke zu rechnen. Mehr als 5000 Zuschauer werden allein im Ziel- und Eventbereich rund um die Bürgerstraße erwartet.

Die TDE ist Teil des German Cycling Cups, der größten deutschen Rennserie für Hobbysportler mit insgesamt zehn Rennen. Außerdem gehört die TDE gemeinsam mit dem Göttinger Frühjahrs-Volkslauf (8. Mai), dem Jedermann-Zeitschwimmen (2. Juli), dem Rosdorfer Flachzeitfahren (26. Juni), dem Göttinger Altstadtlauf um den Novelis Cup (13. Juli) und dem Göttinger Stadtwerke-Volkstriathlon (28. August) zur Gö-Challenge.

Während des Rennens von 10.30 bis 16 Uhr ist in den Bereichen Göttingen, Rosdorf, Hann. Münden, Hemeln und Dransfeld mit Straßensperrungen und Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird daher dringend empfohlen, auf Straßen auszuweichen, die nicht von den beiden Strecken betroffen sind (siehe Streckenplan). (luc)

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