Fußball-Oberliga

Trotz Punkt rote Laterne für die SVG Göttingen

Im Vorwärtsdrang: Lupos David Chamorro und Dennis Dubiel (links) versuchen, dem SVG-Kapitän Amin Al Debek den Ball abzuluchsen.
+
Im Vorwärtsdrang: Lupos David Chamorro und Dennis Dubiel (links) versuchen, dem SVG-Kapitän Amin Al Debek den Ball abzuluchsen.

Diesen einen Punkt beim 0:0 gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Oberliga Hannover/BS, Lupo Martini Wolfsburg, hatte sich die SVG Göttingen redlich verdient.

Göttingen – Doch durch den 3:2-Sieg des bisherigen Tabellenletzten FC Eintracht Northeim in Tündern übernahm nun das Team von Trainer Dennis Erkner die Rote Laterne.

„In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Wolfsburg“, meinte Erkner. In den ersten 45 Minuten stand die Göttinger Defensive sehr gut, ließ nicht einen Torschuss der Gäste zu und hätte in der 36. Minute durch Julian Kratzert in Führung gehen müssen. Doch der Mittelstürmer zögerte zu lange, sodass Lupo-Keeper Marius Sauss noch zur Ecke klären konnte. Den Schwarz-Weißen schien gleichwohl in vielen Situationen das Selbstvertrauen aufgrund der bisher mäßig verlaufenen Saison etwas abhandengekommen zu sein. Die Gäste waren ballsicherer, die SVG dafür ungemein kämpferisch.

„Wir hatten uns vorgenommen, zu Null zu spielen. Das ist uns gelungen. Ich bin stolz auf die Jungs“, meinte der SVG-Coach, der in der Defensive umstellen musste. Auf die rechte Verteidigerposition rückte Mathis Ernst, links spielte erneut Endri Dumi, der allerdings schon nach 15 Minuten verletzt den Platz verließ und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Diagnose steht aus.

Nach dem Wechsel dauerte es bis zur 71. Minute, ehe wieder so etwas wie Torgefahr aufkam. Doch Kratzert verpasste es, den besser postierten Justin Taubert anzuspielen, sodass diese Chance verpuffte. Nur zwei Minuten später musste SVG-Keeper Dennis Henze gegen Michele Rizzi Kopf und Kragen riskieren, wehrte das Leder aus kurzer Entfernung ab, und auch den sich anschließenden Kopfball von Timon Hallmann lenkte er mit den Fingerspitzen über den Querbalken. Auch in der 87. Minute bewahrte Henze sein Team vor einem Rückstand, als er einen Schuss ebenfalls aus kurzer Distanz von Til Steding zum Eckball abwehrte.

„Wir haben hinten mit Mann und Maus leidenschaftlich verteidigt“, lobte Erkner sein Team, das fast noch das Siegtor in der Nachspielzeit nach einem Konter hätte erzielen können, doch Taubert versäumte es, aus spitzem Winkel entschlossen abzuziehen. Er hatte noch eine Berührung von Sauss bemerkt, doch der sehr gut leitende Schiedsrichter Benjamin Schmidt ließ den Eckball nicht zu, hatte diese Situation anders beurteilt und gab Abstoß.  (Walter Gleitze/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.