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3:0 - TSV Landolfshausen/Seulingen kämpft Eintracht Northeim nieder

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Von: Helmut Anschütz

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In Schräglage: La/Seu’s Jannik Meck (rechts) zieht im Fallen ab, Northeims Alexander Knopf und Maurice Weinhardt (verdeckt) können den Schuss nicht verhindern.
In Schräglage: La/Seu’s Jannik Meck (rechts) zieht im Fallen ab, Northeims Alexander Knopf und Maurice Weinhardt (verdeckt) können den Schuss nicht verhindern. © A. T. da Silva/gsd

„Geht rüber, lasst euch abfeiern!“ Dieser Aufforderung kamen die Spieler von Fußball-Landesligist TSV Landolfshausen/Seulingen nach dem hochverdienten 3:0 (1:0)-Sieg im Derby gegen den FC Eintracht Northeim gern nach.

Landolfshausen – Noch eine kleine Ehrenrunde, das macht nach so einem klaren Erfolg gegen einen Nachbarn richtig Spaß, nachdem die TSVer die Northeimer absolut niedergekämpft hatten.

Völlig verhagelt war dagegen natürlich die Laune der beiden Eintracht-Coaches Philipp Weißenborn und Malte Froehlich. „Wir können es diesmal kurz machen“, begann Weißenborn. „Ein sehr schwaches Spiel von uns, verdient verloren. Das war nicht auf unserem Level, da gibt es keine Ausrede. Wir müssen einen besseren Job machen.“ Punkt. Ende.

Kalt erwischt wurde Northeim bereits nach nur sechs Minuten. Rolf-Hendrik („Henne“) Ziegner zog von halblinks ab und traf zum 1:0 in die lange Ecke – besser konnte der Auftakt für den „Doppel-Dorfklub“ nicht sein.

Die Führung verlieh dem Spiel der Gastgeber auf dem kleinen Platz in Landolfshausen Sicherheit, auch wenn Eintracht bis Mitte der ersten Halbzeit etwas aufkam. Doch die diesmal ganz in grün spielenden Northeimer hatten ein großes Problem: In der Offensive waren sie völlig harmlos, TSV-Keeper Stankovic hatte einen ruhigen Montagnachmittag. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit kam Northeim durch zwei Kopfbälle von Kern (nach Weinhardt-Freistoß/40.) und Röttger (im Tiefflug/42.) zu zwei auch nur halbgaren Chancen.

Für die Offensive konnte Coach Weißenborn auch für die zweite Hälfte nichts tun: Er hatte keinen Auswechselspieler dabei, nachdem Glombitza und Fricke verletzt aus dem Derby gegen Nörten hervorgingen, Fritz sich krank abgemeldet hatte und weitere Akteure in der „Zweiten“ und U 19 spielen mussten. Personal-Notstand bei Eintracht!

La/Seu warf nach Wiederbeginn seine bekannte Kampfstärke in die Waagschale und rang die Eintracht regelrecht nieder. Nach einem Lattenunterkanten-Treffer vom eingewechselten Lennart Ole Skubinn (49.) zirkelte Ziegner die Kugel wieder in die lange Ecke zum stürmisch bejubelten 2:0, ehe Skubinn nach einem Konter allein durch war und Torwart Tautermann beim 3:0 keine Abwehrchance ließ. Ziegner, Meck (umstritten elfmeterreif gelegt) und noch zwei Mal Skubinn – über eine höhere Niederlage hätte sich Eintracht, die nur durch Mediavilla (80.) und Danneberg (85.) noch zwei Mal gefährlich wurde, nicht beschweren können. „Eine überragende Teamleistung“, bilanzierte TSV-Coach Florian Jünemann. „Wir wollten es 150 Prozent mehr.“

TSV: Stankovic - Becker, Krellmann, Gleitze (90. Pohl), Grimm - Köhne (80. M. Jünemann) - Meck, Tappe (69. Neuhaus), Ziegner - Celik, Paramarajah (46. Skubinn).

Eintracht: Tautermann - Schamirzadi, Kern, Knopf, Wächter - M. Weinhardt - Heine, Danneberg, Mediavilla, Röttger - Peinemann.

Tore: 1:0 Ziegner (6.), 2:0 Ziegner (56.), 3:0 Skubinn (68.)

SR: Hillebrand - Zuschauer: 180. (Helmut Anschütz/gsd)

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