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TSV Landolfshausen/Seulingen: Neue Typen sollen auf den Tisch kloppen

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Von: Helmut Anschütz

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TSV-Neuzugänge: Hinten von links Trainer Florian Jünemann, Simon Haarmann, Maximilian Purschke, Ramon Pohl, Co Trainer Jannik Meck, Betreuer José Vegt. Vorn von links Vivakan Paramarajah, Hendrik Ziegner, Jonathan Emorice.
TSV-Neuzugänge: Hinten von links Trainer Florian Jünemann, Simon Haarmann, Maximilian Purschke, Ramon Pohl, Co Trainer Jannik Meck, Betreuer José Vegt. Vorn von links Vivakan Paramarajah, Hendrik Ziegner, Jonathan Emorice. © Hubert Jelinek/gsd

Göttingen – Am Ende des Vorstellungstermins hält es Florian Jünemann nicht mehr. „Mir juckt’s in den Füßen“, kann es der Trainer von Fußball-Landesligist TSV Lan- dolfshausen/Seulingen kaum noch abwarten, selbst ins erste Training einzusteigen an diesem heißen Dienstagabend. „Vielleicht grätsche ich noch drei um“, fügt er scherzhaft hinzu. Schon wieder Aufbruchstimmung bei La/Seu nach der „extrem kurzen Pause“, so Jünemann.

„So hatten die Spieler keine Zeit, ihre Grund-Fitness zu verlieren“, lästert der Trainer augenzwinkernd.

Klar, erst Mitte Juni hatte sich das „Doppel-Dorf“ vor dem Abstieg wieder einmal gerettet. Und jetzt geht’s schon wieder los – mit einer überraschend umfangreichen Kaderliste von 30 Spielern! Gab’s bei La/Seu lange nicht. Allein sieben Torhüter stehen darauf. „Letzte Saison haben wir neun verschiedene Torhüter eingesetzt“, erklärt Jünemann.

Dazu gibt es zehn Neuzugänge, von denen drei aber schon in der vergangenen Rückrunde für La/Seu kickten. Zwei wichtige Neue sind Torhüter Stankovic und Paramarajah vom SC Hainberg, die gleichzeitig auch viel Erfahrung wie auch Mathis Gleitze (Bovenden) und Hendrik Ziegner (SVG) mitbringen. Ein Exot unter den Neuen ist Jonathan Cester Coto Emorice, ein Student aus Bolivien.

„Wir haben Typen geholt, die passen und auch mal auf den Tisch kloppen. Mit dem breiten Kader wollen wir auch mehr Intensität ins Training bekommen und für einen gesunden Konkurrenzkampf sorgen“, führt der TSV-Coach weiter aus. Immerhin 20 waren beim ersten Training dabei. Eine gute Anzahl.

Natürlich ist nicht alles nur heile Welt bei La/Seu: Der Abgang von Torjäger Julian Muster zu Göttingen 05 tut schon weh. Er war es, der mithalf, den TSV mit seinen Treffern in der Saisonschlussphase vor dem Abstieg zu retten. Wer springt jetzt für diese Tore in die Bresche?

Schließlich will dieser irgendwie liebenswerte Doppel-Dorfklub sein 100. Vereinsjubiläum im kommenden Jahr nicht als Absteiger begehen. Jünemanns Saisonziel ist klar: „Möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

TSV-Termine: Freitag, 19 Uhr Test gegen Heiligenrode; Dienstag 26. Juli, Test bei RSV Göttingen 05. Erstes Pflichtspiel im Bezirkspokal am Freitag, 29. Juli in Dassel/Sievershausen. Saisonstart bei Liga-Mitfavorit SSV Vorsfelde (7. August).  gsd/nh

Von Helmut Anschütz

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