Handball-Pokal: HSG Plesse-Hardenberg setzt sich durch und erreicht zweite Runde

Turnier ein Muster ohne Wert

Im Wurf: Mündens Jann Rentsch (am Ball) setzt sich gegen Hildesheims Tim Fock durch. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. In der ersten Runde des HVN-Pokals hat sich in der Sporthalle am Siedlungsweg Oberligist HSG Plesse-Hardenberg gegen die beiden Ligakonkurrenten HG Rosdorf/Grone, die TG Münden und Verbandsligist Eintracht Hildesheim II durchgesetzt und damit die zweite Runde erreicht. Überraschend wurde Hildesheim in dieser Viererrunde „Jeder gegen Jeden“ mit 2 x 15 Minuten Spielzeit Zweiter. Im unbedeutenden letzten Spiel siegte die TG Münden mit 18:16 gegen die HG Rosdorf/Grone und wurde dadurch Dritter.

HG Rosdorf-Grone

Im ersten Spiel gegen den Verbandsligisten aus Hildesheim führte das Team von Trainer Lennart Pietsch noch mit 6:4. In den zweiten 15 Minuten aber gab der HG-Coach seiner „Jugend“ die Chance, sich zu zeigen. Die Gäste schafften erst drei Minuten vor dem Ende die erste Führung zum 11:10, die sie nicht mehr abgaben und doch etwas überraschend gewannen. Die zweite Partie wurde nach einem 17:17 gegen Plesse per Siebenmeter-Werfen á fünf Schützen mit 21:19 für die HGer entschieden. Das Prestigeduell verloren dann die Rosdorfer gegen die TG Münden mit 16:18.

„Gegen Plesse waren wir naturgemäß motiviert, es geht in solchen Spielen ja auch ums Prestige“, meinte Pietsch, der mit der Leistung seines Teams gegen den Ligakonkurrenten zufrieden war. Nicht traurig aufgrund des Ausscheidens aus diesem Wettbewerb, war er wahrlich nicht. Vielmehr maß Pietsch diesem Pokal auch keinen großen Stellenwert bei. Bester HG-Werfer war Hendrick Sievert mit insgesamt 13 Toren.

HSG Plesse-Hardenberg

„Wir wollen weiterkommen“, so die Devise von Plesses Trainer Dietmar Böning-Grebe. Diese setzten seine Spieler um und erreichten im „Endspiel“ gegen Hildesheim die zweite Runde. In den drei Spielen fiel Böning-Grebe aber auf, woran es noch hapert. „In der Defensive sind wir noch nicht gefestigt. Darauf werde ich in den kommenden Trainingseinheiten verstärkt wert legen.“ Dieses Turnier sei zudem „Training unter Wettkampfbedingungen“ gewesen. Für die kommende Oberliga-Saison wünscht sich der HSG-Coach am Ende einen Platz im vorderen Tabellenmittelfeld. Bester HSG-Werfer war Christian Brand mit 13 Treffern.

TG Münden

Schwach der Auftritt der Mündener gegen Hildesheim. Die Entscheidung fiel, als die Eintracht mit einem 7:0-Lauf von 10:11 auf 18:11 das Spiel drehte. Gegen Ligakonkurrent Plesse sah es anfangs nach einem 0:5 auch nicht gut aus für das Team von Matthias Linke, die TG kam aber zwischenzeitlich auf 10:11, musste sich am Ende aber mit 13:16 geschlagen geben. Nur ein Mal mit 0:1 lagen die Mündener gegen Rosdorf zurück, ansonsten aber hielten sie den Gastgeber auf Distanz. „Dieses Turnier ist für uns eigentlich ein Muster ohne Wert, da mir sieben Stammkräfte gefehlt haben“, meinte Linke. Auch er räumt diesem Turnier vor allem auch in dieser Form keinen besonderen Wert bei. „Ich sehe es als bessere Vorbereitung auf die Saison.“ Bester TG-Werfer war Christian Grambow mit insgesamt zwölf Toren. (gsd)

Von Walter Gleitze

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