HANDBALL Burgenteam verliert ohne Acht mit 26:30 in Duderstadt

TV Jahn viel effektiver als HSG Plesse

HSG-Neuzugang in Aktion: Plesses Tomislav Zidar (am Ball) hat fast freie Bahn vor Duderstadts Chris Osei-Bonsu (verdeckt). Rechts Plesses Christopher Barth.
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HSG-Neuzugang in Aktion: Plesses Tomislav Zidar (am Ball) hat fast freie Bahn vor Duderstadts Chris Osei-Bonsu (verdeckt). Rechts Plesses Christopher Barth.

Mit 26:30 (15:19) fiel am Samstag die Testspielniederlage des Handball-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg beim Klassenkonkurrenten TV Jahn Duderstadt noch achtbar aus.

Duderstadt - Die Eichsfelder kamen zu einem letztlich ungefährdeten Sieg, weil sie im Abschluss das eindeutig effektivere Team waren: Sie verwandelten alle ihre fünf Tempogegenstöße und vier von fünf Siebenmetern – das macht neun Tore aus zehn Großchancen.

Für das Burgenteam reichte es während der 60 Minuten in der Halle „Auf der Klappe“ dagegen aus neun Strafwürfen und sechs Tempogegenstößen nur zu acht Treffern!

Bei dieser Zwischenbilanz fällt den Torhütern eine Schlüsselrolle zu: Während bei den Gästen Lasse Wigger (1. bis 25.), Marvin Kubanek (26. bis 44.) und Lennart Gees (45. bis 60.) alle die Hand schon mal öfter an den Ball bekommen haben als an diesem Samstag, wurde bei den Jahnern der junge Paul Koch, den Duderstadts Ekki Loest erst vor Kurzem beim Jugendfußball entdeckte und zum Handball lotste, zum Spieler der Partie: Koch ersetzte im zweiten Durchgang den ohnehin schon nicht schwachen Julian Krüger und lieferte eine Glanzleistung ab: Vier von ihm abgewehrte Siebenmeter und zwei unterbundene Tempogegenstöße führten zu der an diesem Abend defizitären HSG-Bilanz.

Dennoch hat HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe guten Grund, mit seiner Mannschaft, der mit Jan Crazius, Felix Funke, Lukas Herale, Marlon Krebs, Luca Lange, Janik Mitrovic, Sören Schäfer und Nikolas Zimmer immerhin gleich acht Mann fehlten, nicht zu hart ins Gericht zu gehen: „Ohne diese acht und dann auch noch ohne Marvin Heidig, der mit einer Wadenverletzung als neunter ausfiel, musste ich den Kader praktisch durchspielen lassen, wobei einige Spieler auch noch nicht einmal auf ihrer gewohnten Position standen. Mit dem, was meine Spieler heute trotzdem gezeigt haben, bin ich durchaus zufrieden.“

Mehr Sorgen bereiten dem Trainer die Trainingsbedingungen der kommenden Wochen: „Wir können ab Montag 14 Tage lang weder in Bovenden noch in Nörten in unsere Halle!“ Und so testet die HSG auswärts: Am kommenden Samstag, 14. August, geht es erneut in die Gymnasiumhalle nach Hann. Münden. Es folgen Partien in Katlenburg (22. August bei der HSG Rhumetal) und in Rosdorf (29. August beim MTV Rosdorf). Am Wurzelbruchweg tritt das Burgenteam erst wieder während des „Trainingslagers“ an: gegen den OSV Vellmar (Freitag, 3. September, 18.30 Uhr) und die HSG oha (Samstag, 4. September, 17 Uhr). Die Reihe der Testspiele beendet dann am Samstag, 11. September, um 19.15 Uhr die HSG Rhumetal. (eko)

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