Leichtathletik

U23-EM: Homeier Vize-Europameisterin im Weitsprung

Silber im Weitsprung: Merle Homeier (li., LG Göttingen) mit Siegerin Petra Farkas (Ungarn, Mitte) und Lucy Hadaway (Großbritannien) in Tallinn.
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Silber im Weitsprung: Merle Homeier (li., LG Göttingen) mit Siegerin Petra Farkas (Ungarn, Mitte) und Lucy Hadaway (Großbritannien) in Tallinn.

Was für ein toller Erfolg für Merle Ho-meier! Die Weitspringerin von der LG Göttingen wurde in Tallinn (Estland) Vize-Europameisterin im Weitsprung. Mit ein bisschen mehr Glück wäre sogar die Gold-Medaille drin gewesen – nur die Ungarin Petra Farkas sprang im vierten Versuch noch vier Zentimeter weiter auf 6,73 Meter.

Tallinn/Göttingen – „Das war mega-gut von Merle, fantastisch, sensationell“, jubelte nicht nur ihr Trainer Frank Reinhardt. „Eine internationale Medaille ist immer etwas Besonderes.“

Die aus Bückeburg stammende Homeier haute gleich im ersten Sprung starke 6,69 Meter raus – acht Zentimeter weiter als ihre bisherige Bestmarke. Und auch der zweite Sprung war nicht minder gut: 6,68 Meter. Den dritten Versuch musste sie auslassen. Reinhardt klärte auf: „Sie hatte Nasenbluten.“ Im vierten legte Homeier noch ebenso gute 6,64 Meter nach – insgesamt eine starke Serie! Ebenfalls im vierten Versuch flog Farkas dann auf die Siegesweite. Lea Sophie Klik (LAC Chemnitz) sicherte sich mit 6,56 Meter hinter Lucy Hadaway (Großbritannien, 6,63 m) und Maelly Dalmat (Frankreich, 6,61 m) den fünften Platz. Reinhardt: „Meine Frau hat uns befohlen, am Abend zu feiern. Und ich mache immer, was meine Frau sagt.“

Am Samstag hatte Homeier nur einen einzigen Versuch hingelegt und war dabei auf die starke Weite von 6,45 Meter gesprungen. Damit wurde die Bückeburgerin in der Qualifikationsgruppe B Erste. Als zweite deutsche Springerin kam Lea Sophie Klik auf ebenfalls gute 6,36 Meter. Vor Homeier landeten nur Maelly Dalmat (6,49 m) und Lucy Hadaway (6,48 m).

Am Freitag hatte Kira Wittmann im Dreisprung den siebten Platz belegt. „Ich weiß auf jeden Fall, dass ich noch mehr kann“, stellte sie bei „leichtathletik.de“ fest, „aber ich habe den Anlauf zum Brett nicht ganz hinbekommen. Den Sprung auf 13,19 Meter bin ich mit 3,0 Metern pro Sekunde Gegenwind gesprungen.“  (haz/gsd)

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