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3:0 und 2:3 - vier Punkte am Doppelspieltag für Tuspo Weende

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Mit langem Arm: Weendes Britta Gemmeke (13) versucht, den Ball noch zu erreichen. Hinten beobachtet Libera Sophie Simon, links blockt Bonns Lisa Derendorf.
Mit langem Arm: Weendes Britta Gemmeke (13) versucht, den Ball noch zu erreichen. Hinten beobachtet Libera Sophie Simon, links blockt Bonns Lisa Derendorf. © A.T. da Silva/gsd

Vier von sechs möglichen Punkten gab es für die Drittliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende am vergangenen, verlängerten Wochenende.

Göttingen – „Das war okay“, meinte der neue, alte Trainer Manuel Holst zu den Spielen am vergangenen Samstag und Sonntag.

Tuspo - VCO Münster 3:0 (25:16, 25:23, 25:23). Die Gäste sind eine aus sehr jungen Spielerinnen rekrutierte Nachwuchsmannschaft, die nicht absteigen kann. „Daher war das ein Pflichtsieg“, verdeutlichte Holst die Konstellation vor dieser Partie am vergangenen Samstag. Für den zweiten glatten Sieg benötigten die Weenderinnen 99 Minuten, denn nach dem klaren ersten Satz setzten sie sich in den beiden weiteren nur jeweils „zu 23“ durch.

Tuspo konnte mit einem gut gefüllten Kader antreten, zumal Anna Gräb und Sophie Simon wieder gesund waren. „Letztlich haben wir viele Punkte über unseren Aufschlag gemacht“, beschrieb Holst den Spielverlauf.

Tuspo - SSF Fortuna Bonn 2:3 (25:21, 15:25, 25:19, 12:25, 6:15). Viel länger dauerte nur gut 18 Stunden später nach dem Münster-Match die Partie gegen Zweitliga-Absteiger Bonn. Nach 2:05 Stunden hatten sich die Rheinländerinnen am Ende durchgesetzt. „Das war natürlich ein anderes Kaliber“, beschrieb der Tuspo-Coach den Unterschied gegenüber dem Gegner vom Vortag. „Die Spielerinnen waren auch deutlich größer als wir. Sie konnten auch gut ihren Mittelangriff einsetzen“, so Holst. Vor allem Libera Lina Adams konnte sich bei Bonn immer wieder gut in Szene setzen, die wie Alexandra Sharipov auf Weender Seite zur MVP auserkoren wurde.

Weende führte mit 2:1-Sätzen, doch im vierten Durchgang wurde dann doch der Kräfteverschleiß wegen der kurzen Spielabfolge offensichtlich. Holst: „Da fehlten dann eben Kleinigkeiten wie zum Beispiel zwei, drei Zentimeter beim Sprung.“ Im Tie-break hatte Tuspo dann nicht mehr allzu viel zuzusetzen, lag deutlich zurück und verlor klar 6:15.

„Die vier Punkte waren aber auch unser Mindest-Anspruch“, sagte Holst. „Ärgerlich war eben, dass wir im zweiten Spiel 2:1 geführt und dann verloren haben.“ Am kommenden Wochenende ist Tuspo spielfrei.  (haz/gsd)

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