Über 800 Spiele

Uni-Liga: „Die TSG“ gewinnt zum vierten Mal in Folge den Cup

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Riesenjubel: So erfolgreich wie „Die TSG“, die sich über ihren vierten Cup in Folge freut, war in der Göttinger Uniliga noch keine andere Mannschaft.

Göttingen. Sie freuten sich wie die Schneekönige, als wenn sie das erste Mal den Cup gewonnen hätten. Dabei ist es inzwischen schon fast Routine für „Die TSG“, vom Cheforganisator Christoph Köchy den Riesen-Pott überreicht zu bekommen.

Denn bereits das vierte Mal in Folge holten „Die TSGer“ den Pott in der Göttinger Uni-Liga mit einem souveränen 5:0-Finalsieg über „Cameroon Cultural Union Göttingen“ und haben damit den bisherigen Rekordhalter, das „weiße Ballett“, übertroffen, das dreimal in Serie gewonnen hatte.

Vor fünf Jahren stand „Die TSG“, damals noch unter dem Namen „TSG 1899 Besoffenheim“, im Finale gegen das „Weiße Ballett“, unterlag jedoch. Dann aber dominierte das Team um Kapitän Luca Gleitze in den nächsten vier Jahren bis heute dieses Turnier aus über 100 Studenten-Teams und Gastspielern.

Das Ende der „TSG“

„Wir haben alles erreicht, mehr geht nicht. Deswegen werden wir wohl in dieser Konstellation im nächsten Jahr nicht mehr antreten. Das Projekt ’Die TSG’ wird es so nicht mehr geben“, kündigte Luca Gleitze das Ende dieser so erfolgreichen Mannschaft an.

Uniliga: TSG siegt zum vierten Mal

Zwar hatte das Team um den „fliegenden“ Torwart Gerbi Kaplan, Kapitän beim Bezirksliga-Aufsteiger Bovender, noch im Halbfinale Probleme, um sich in letzter Sekunde durch einen Treffer des überragenden Torschützen Mathis Gleitze, Spieler beim Landesliga-Aufsteiger FC Grone, gegen „Nukular Pjöngjang“ durchzusetzen. Doch ließen „Die TSGer“ ihrem Gegner im Finale, „Cameroon Cultural Union Göttingen“, von Beginn an nicht den Hauch einer Chance. Mit einem krachenden Schuss von Kaplan von der Mittellinie unter die Latte zum 1:0 begann der Torreigen. Durch zwei Treffer zum 2:0 und 5:0 erhöhte Mathis Gleitze sein Konto auf 40 und wurde damit Torschützenkönig dieses Uni-Liga-Cups. Das 3:0 erzielte Timo Hichert, das 4:0 Moritz Künzel.

Insgesamt über 800 Spiele

102 Mannschaften starteten anfangs in 17 Gruppen á sechs Teams mit Hin- und Rückspiel, um sich für das 16tel-Finale zu qualifizieren. In der Gruppenphase kassierte die „TSG“ allerdings zwei Niederlagen, wurde aber dennoch Gruppenerster. Im 16tel-Finale gelang der „TSG“ ein 5:2 gegen „Six Boys One Cup“, im Achtelfinale gab es ein 4:1 gegen „Brogatti“ und im Viertelfinale ein 6:3 gegen den „VfB Vollgas“.

In insgesamt über 800(!) Spielen á 2x10 Minuten Spielzeit wurde jeder einzelne Rang ausgespielt, was dieses Turnier vor allem im organisatorischen Bereich zu einer Mammutveranstaltung werden lässt. (gsd)

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