1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Göttingen

Verspätete Heimpremiere für HSG Plesse gegen den Tabellenführer

Erstellt:

Kommentare

Im Anflug: Plesses Felix Funke (am Ball, hier gegen Duderstadts Tomislav Buhinicek) fehlt weiterhin.
Im Anflug: Plesses Felix Funke (am Ball, hier gegen Duderstadts Tomislav Buhinicek) fehlt weiterhin. © Hubert Jelinek/gsd

In der verspäteten Heimpremiere dieser Spielzeit bekommen es die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag (17 Uhr) mit niemand Geringerem als dem Tabellenführer MTV Großenheidorn zu tun.

Bovenden – Der Premiere-Gast hat seine beiden bisherigen Spiele klar gewonnen: 35:26 beim Aufsteiger SV Alfeld und am vorigen Wochenende 41:33 im Heimspiel gegen den Drittliga-Absteiger Bissendorf-Holte.

Zudem fällt die Bilanz des Burgenteams gegen den MTV alles andere als befriedigend aus: In sechs gemeinsamen Oberliga-Jahren kassierte die HSG sieben Niederlagen (fünf Partien fielen Corona-bedingt aus); nahezu erfreulich ist da schon die Tordifferenz (203:243), denn vier Mal trennte in den sieben ausgetragenen Partien die beiden Konkurrenten zum Abpfiff nur ein einziges Tor!

Sicherlich hätte man sich also für die Gastgeber zum Heimspiel-Auftakt eine leichtere Aufgabe vorstellen können, aber „eigentlich“, sagt HSG-Trainer Patrick Schäfer, „ist dies für uns doch eine leichte Aufgabe, denn wir gehen ganz sicher nicht als Favorit in dieses Spiel!“ Am Kader der HSG hat sich wenig getan: Felix Funke, Luke Meyners, Joshua Schlueter und Tomislav Zidar fehlen weiterhin, sodass der Kader des Hameln-Spiels im Wesentlichen auch der Sonntagskader sein wird.

Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Kreisläufer Ian Messerschmidt, der sich zum Wochenanfang krank abgemeldet hat. Damit würde die Hauptverantwortung an der Kreismitte einmal mehr allein auf Sebastian Herrigs Schultern lasten. Für die Außenpositionen steht dagegen rechts (Jan Crazius, Kajo Hinz) wie links (Malte Büttner, Eric Seibt) ausreichend Personal zur Verfügung. Drücken tut der Schuh allerdings hauptsächlich im Rückraum, dem verletzungsbedingt die Alternativen fehlen.

Das HSG-Trainergespann Patrick Schäfer/Tim Becker hat für die Sonntagspartie zwei Direktiven ausgegeben: An die Abwehr, taktisch diszipliniert zu agieren; an den Angriff, mehr Ballsicherheit an den Tag legen und – vor allem – nur den sicheren Abschluss suchen. (eko)

Auch interessant

Kommentare