Handball-Oberliga Männer

Vorm Start in Duderstadt: Dritte Neuformation in vier Jahren bei den Plesse-Männern

Plesses Eric Seibt (am Ball) gegen Duderstadts Torwart Julian Krüger.
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Plesses Eric Seibt (am Ball) gegen Duderstadts Torwart Julian Krüger.

Mit dem auf Sonntag (17 Uhr) verlegten Gastspiel beim TV Jahn Duderstadt starten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg nach zehn Vorbereitungsspielen (acht Siege) endlich in die neue Serie.

Duderstadt/Bovenden – Ursprünglich war das Derby zunächst auch bei der HSG angesetzt, ehe der Spielort getauscht wurde.

Das Burgenteam musste sich zum dritten Mal in vier Jahren so gut wie völlig neu aufstellen: Zwischen den Spielzeiten stießen acht Neue zum Kader, den mit Lennart Gees, Daniel Menn, Raffael Pogadl und Malte Sültmann gleich vier Leistungsträger verlassen haben. HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe sieht denn auch seine Hauptaufgabe nicht etwa darin, „Titel zu holen oder den Abstieg zu vermeiden, sondern darin, jeden einzelnen Spieler und dadurch die ganze Mannschaft besser zu machen“.

Angesichts seines „in der Breite gut besetzten Kaders“ geht Böning-Grebe zuversichtlich ans Werk: „Wenn wir gegen Gegner, die in der ersten Sieben individuell stärker besetzt sind als wir, gescheit durchwechseln, dann können wir auch in solchen Spielen gut aussehen.“ Den Anfang will er in Duderstadt machen, auch wenn der TV Jahn die Favoritenbürde schleppt.

HSG-Kader - Tor: Marvin Kubanek, Torben Streich, Lasse Wigger - Rückraum: Felix Funke, Marvin Heidig, Lukas Herale, Luca Lange, Luke Meyners, Sören Schäfer, Joshua Schlüter, Tom Winkelmann, Tomislav Zidar - Kreis: Jonas Arndt, Christopher Barth, Alexander v. Consbruch, Jan Crazius, Sebastian Herrig, Eric Seibt.

Beim TV Jahn Duderstadt ist Trainer Marcus Wuttke „unter den gegebenen Umständen mit der Vorbereitung zufrieden“. Sie sei „zerrissen“ gewesen, weil seine Spieler eben auch Anrecht auf Urlaub hatten. Aber immer wieder fehlte eben der eine oder andere Spieler. Der Kroate Stjepan Knezic fällt jetzt sogar länger aus: Doppelter Bänderriss. „Das schadet uns deutlich“, sagt Klubchef Ekki Loest. Justin Brand ist nach Mittelohrentzündung dagegen wieder dabei. Coach Wuttke: „Die Vorfreude darauf, wieder Handball vor Fans zu spielen, ist größer als der Derby-Gedanke.“ Jahn plant für Zuschauer nach der 3G-Regel. (eko/haz-gsd/nh)

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