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Weende 3:2 gegen Bayer Leverkusen: Fans feiern Tuspo-Überraschung

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Die Hände in die Höhe: Tuspo Weende feiert den 3:2-Überraschungserfolg gegen Leverkusen.
Die Hände in die Höhe: Tuspo Weende feiert den 3:2-Überraschungserfolg gegen Leverkusen. © Hubert Jelinek/gsd

In ihrem besten Spiel der neuen Saison in der 3. Liga West kamen die Volleyballerinnen von Tuspo Weende zu einem hart erkämpften und verdienten 3:2 (9:25, 25:20, 25:15, 22:25, 15:9)-Sieg gegen den TSV Bayer Leverkusen.

Göttingen – Die gut 100 Fans verwandelten die Weender Sporthalle mit Trommeln und Anfeuerungen in ein Tollhaus – besser als bei jedem (unterklassigen) Fußballspiel in der Region.

Die Ovationen hatten sich die Mädels vom Trainergespann Daniela Wiemers und Stefan Baum aber auch redlich verdient.

Denn Kapitänin Jennifer Bönighausen & Co. lieferten zumindest teilweise ein begeisterndes Match und boten den als Favoritinnen und Tabellendritten angereisten Rheinländerinnen über 1:57 Stunde absolut Paroli. Allerdings lief im ersten Satz zunächst wenig zusammen, sodass die Gäste über 6:2- und 14:5-Zwischenstände beim 25:9 leichtes Spiel hatten. Ab dem zweiten Set besann sich Tuspo aber auf sein Können und stemmte sich Bayer entgegen. Belohnt wurde dies mit dem 25:20-Satzgewinn, dem ein zweiter im dritten Durchgang folgte.

Immer wieder gab es starke, lange Ballwechsel – die Weenderinnen arbeiteten sich mit viel Herzblut in die Partie rein, wobei sich neben Bönighausen vor allem Anna Gräb und Mathilda Dogu hervortaten. Am Ende stand ein deutliches 25:15, das die Zuschauer mit viel Beifall quittierten. Zwar war nicht alles gut im Weender Angriff, aber das Engagement stimmte auf alle Fälle.

Genauso spannend dann der vierte Satz, in dem Tuspo bis zum 7:7 harte Gegenwehr leistete, dann aber mit 7:11 und 11:16 in Rückstand geriet. Doch Weende resignierte nicht, sondern kämpfte sich wieder auf 21:23 heran, um schließlich doch mit 22:25 zu verlieren. Also musste die Entscheidung um den zweiten der drei Punkte im Tiebreak her.

Im fünften Satz profitierte Weende von den guten Aufschlägen von Alexandra Sharipov, sodass ihr Team ganz stark mit 8:2 in Führung ging, woraufhin Leverkusen aber auf 6:8 verkürzte. Die Wende? Von wegen, Tuspo agierte weiter konzentriert, zog wieder auf 12:7 weg. Den Matchball zum Sieg verwandelte schließlich im tosenden Fan-Jubel Kapitänin Bönighausen um 21:57 Uhr höchstselbst. Weende war „on fire“ beim zweiten Saisonsieg, hatte viel investiert und belohnte sich am Ende selbst, wobei alle am oberen Limit spielten – ein Sieg des Willens. „Oh, wie ist das schön“, sangen die Fans zum Schluss. (haz/gsd)

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